Markt

100 Jahre Herma

19.01.2006

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Auf eine 100-jährige Firmengeschichte blickt der Selbstklebetechnik-Spezialist Herma zurück. Mit einer Schnellpresse, einer Schneidemaschine und einer Perforiermaschine hatte sich Firmengründer Heinrich Hermann im Januar 1906 in Stuttgart-Wangen selbstständig gemacht. Mit der Erfindung der Fotoecke legte er 1926 den Grundstein für den Erfolg des Unternehmens und den hohen Bekanntheitsgrad der Marke Herma auch bei Endverbrauchern. Nach dem Krieg war die Heinrich Hermann Papierwarenfabrik, wie Herma damals noch firmierte, das erste deutsche Unternehmen, das selbstklebende Etiketten produzierte.


Mit rund 800 Mitarbeitern, drei Produktionsstätten im Raum Stuttgart sowie Tochtergesellschaften und Beteiligungen in England, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Singapur erzielte die Unternehmensgruppe 2004 einen Umsatz von 174,8 Mio. Euro. Der Exportanteil lag bei 46 %. Das Know-how reicht von Haftmaterial über Etiketten bis zum Hochleistungs-Etikettierer. „Als eines der wenigen Unternehmen entwickeln und fertigen wir zum Beispiel unser Haftmaterial selbst“, betont Manfred Minich, Vorsitzender der Geschäftsführung. Als erster im Markt habe Herma eine neue Generation von Haftkleber eingesetzt, die unter anderem das Kennzeichnen von heißen Chemiefässern, von Behältern, die mit Meerwasser in Berührung kommen, und von schwer zu etikettierenden Untergrundmaterialien ermöglicht. Zu den neueren Entwicklungen aus dem Hause Herma zählen auch Smart Labels mit integriertem Chip in papierdünner Bauform sowie ein spezielles Verschlussetikett für die sensiblen Elektronikbauteile eines Automobilzulieferers, das das aufwändige, manuelle Verschließen der Anschlussöffnungen mit Kunststoffsteckern überflüssig macht.

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