Markt

370 Mio. Euro Investitionen am Standort Höchst

18.12.2014 Der Pharma- und Chemiestandort Frankfurt Höchst steht in der Gunst seiner Ansiedler ganz oben: Trotz wirtschaftlich schwierigen Umgebungsbedingungen haben die die Unternehmen im Industriepark Höchst in diesem Jahr 370 Mio. Euro investiert. Die Gesamtsumme der seit dem Jahr 2000 am Standort Höchst getätigten Investitionen beläuft sich nunmehr auf rund 6,3 Mrd. Euro.

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Die Geschäftsführer der Infraserv Höchst, Dr. Roland Mohr und Dr. Jürgen Vormann (Bild: Infraserv Höchst)

„Durch die erheblichen Investitionen der Standortgesellschaften, die mit den fortlaufenden Verbesserungen der Wettbewerbsfähigkeit der Standortinfrastruktur einhergehen, hat sich der Industriepark Höchst wie kein anderer Chemie- und Pharmastandort in Deutschland auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr erfolgreich weiterentwickelt“, freut sich Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz der Standortbetreibergesellschaft. Der zum Jahresende auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidende Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, betont: „Der Industriepark Höchst hat in diesem langen Zeitraum seine Rolle als führender Forschungs- und Produktionsstandort der Chemie- und Pharmabranche ausgebaut und ist auch ein wesentlicher Motor für die Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main.“

Infraserv Höchst-Gruppe: 1,1 Mrd. Euro Umsatz in 2014

Bei der Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst entwickelten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr positiv: 924 Mio. Euro bei der Infraserv GmbH & Co Höchst KG beziehungsweise 1,1 Mrd. Euro bei der Infraserv Höchst-Gruppe entsprechen einer Steigerung um rund 10 Prozent. „Durch die konsequente Nutzung der mit der Energiewende verbundenen Möglichkeiten konnten wir uns im Bereich Energieversorgung von den Marktentwicklungen abkoppeln und Umsatzsteigerungen generieren“, erklärt Mohr.

Die Geschäftsentwicklung führt das Unternehmen auch darauf zurück, dass es rechtzeitig mit umfassenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen auf den Wettbewerbsdruck reagiert hat, dem das Unternehmen weiterhin ausgesetzt ist. Vor nunmehr zwei Jahren begann „Perspektive 2015+“, um die Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu steigern. „Wir sind bei der Umsetzung dieses Projektes voll im Plan“, kommentiert Mohr. Das Einsparziel von 75 Mio. Euro innerhalb von drei Jahren werde durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen weitgehend erreicht.

Hier lesen Sie die vollständige Meldung.

(pb)
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