Übernahme

Uhlmann übernimmt niederländischen Verpackungssystemanbieter Cremer

21.12.2016 Zum 1. Januar 2017 wird Uhlmann Pac-Systeme den niederländischen Technologiespezialisten für Zählsysteme Cremer Speciaalmachines übernehmen. Der Laupheimer Pharma-Verpackungmaschinenhersteller will mit der Übernahme seine Marktposition im Bereich der Flaschen-Verpackung stärken.

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Uhlmann übernimmt niederländischen Verpackungssystemanbieter Cremer

Der Laupheimer Verpackungsmaschinen-Hersteller Uhlmann übernimmt zum 1.1.2017 das niederländische Unternehmen Cremer (Bild: Uhlmann)

Daneben erweitert Uhlmann sein Angebot um die Schlüsseltechnologie für Zählmodule. Das „Zählen und Vereinzeln“ von sensiblen Produkten aus den Bereichen Pharmazeutika, Lebensmittel, Konsumgüter und Agriculture ist die Kernkompetenz von Cremer. Cremer verspricht sich von der Zugehörigkeit zur Uhlmann-Gruppe die langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens und den Zugang zu neuen Märkten.

„Mir ist es wichtig, mein Unternehmen in kompetente Hände zu geben, die ein langfristiges Interesse an gesunder Weiterentwicklung verfolgen“ betont Fred Cremer, Inhaber von Cremer Speciaalmachines. „In diesem Sinne haben wir unsere neue Heimat gefunden.“ „Die Marke Cremer und der Produktionsstandort Lisse bleiben bestehen“, bestätigt Tobias Uhlmann, Inhaber und Aufsichtsratsvorsitzender. „Unsere Expertisen ergänzen sich perfekt und wir freuen uns sehr, dass Fred Cremer weiterhin engagiert mitarbeiten wird. Mit der Bündelung unserer Kompetenzen treiben wir die gemeinsame Arbeit an innovativen Produkten entschlossen voran.“

Beide Familienunternehmen wurden um dieselbe Zeit gegründet: Während Uhlmann mit seiner Produktion von Präzisionsformen für Suppositorien (Zäpfchen) 1948 den Grundstein für das pharmazeutische Verpacken legte, begann Cremer 1949 mit der Entwicklung und Herstellung einer Zählvorrichtung für Tulpenzwiebeln. Beide Unternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten technologisch erfolgreich weiterentwickelt. Gemeinsame Werte und Strukturen der Familienunternehmen sollen auch weiterhin erhalten bleiben.

 

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