Markt

A.T. Kearney legt Studie zum Outsourcing vor

08.11.2005

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Unternehmen gestalten Outsourcing-Projekte nach wie vor in erster Linie nach Kostengesichtspunkten. Strategische Unternehmensziele wie Ertragssteigerung und das Erreichen von Wettbewerbsvorteilen werden dabei oftmals außer Acht gelassen. Anstatt langfristig strategisch zu planen, stehen meist kurzfristige Einsparungen im Vordergrund. Das geht aus einer gemeinsamen Studie der Managementberatung A.T. Kearney und des Center for Strategic Supply Research (CAPS) hervor. Über 80 % der weltweit befragten Unternehmen gaben dabei die Reduzierung von Betriebskosten und Investitionen sowie die Konzentration auf das Kerngeschäft als ausschlaggebende Gründe für Outsourcing-Maßnahmen an. Für weniger als die Hälfte stehen Maßnahmen zur Ertragssteigerung wie zum Beispiel Speed-to-Market (46 %), Qualitätssteigerung (42 %) oder verkürzte Reaktionszeiten (40 %) im Vordergrund.


Die Studie nennt eine Reihe von Maßnahmen, wie Outsourcing-Ziele erreicht werden können: So sollten Veränderungen und zukünftige Entwicklungen antizipiert und mögliche Auswirkungen dieser Veränderungen auf die zukünftigen Outsourcing-Aktivitäten berücksichtigt werden. Dreh- und Angelpunkt sei dabei stets das Zukunftsbild eines Unternehmens. Oftmals sei es sinnvoller, dieses durch eine gezielte Suche nach Qualifikationen und Technologien im Markt aufzubauen anstatt die benötigten Fähigkeiten aufwändig intern selbst zu entwickeln. Eine eindeutige Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten für alle in die Outsourcing-Prozesse eingebundenen Konzernfunktionen vermeide darüber hinaus mögliche Probleme bei der Abwicklung von ausgelagerten Aktivitäten und Services.

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