Kosten bei Heißabfüllung und aseptischer Kaltabfüllung runter

Abfüllsystem HotFill+

17.12.2010 Das HotFill+ System von KHS lässt sich prinzipiell in jede PET Produktionslinie einfügen und ermöglicht neue Möglichkeiten der flexiblen Gestaltung von leichten Flaschen und somit völlig neue Möglichkeiten einer kostenoptimierten und effizienten Produktion in der Heißabfüllung.

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Der wichtigste Vorteil für Unternehmen in der PET Getränkebranche, die empfindliche Produkte heiß abfüllen ist, dass keine schweren Flaschen mit den typischen Vakuum- Ausgleichsflächen mehr benötigt werden. Heißabfüllverfahren werden eingesetzt, um Produktqualität und Haltbarkeit bestimmter Füllgüter zu gewährleisten.  Dafür waren bislang relativ schwere PET-Flaschen mit Vakuum Panels nötig, um den Schrumpfprozess der Flaschen nach Befüllung mit einem auf  etwa 85°C erhitzten Produkt und dann einsetzender Abkühlung zu kompensieren.

Das KHS HotFill+ System kompensiert die Schrumpfung nach einer Heißabfüllung, indem nach der Befüllung eine bestimmte Menge Stickstoff in einem ausgeklügelten, leicht anzuwendenden Verfahren in den Kopfraum der Flasche eingebracht wird. Diese Nitrobeaufschlagung wird bereits seit Anfang 2007 getestet und ist bereits in mehrere Abfülllinien installiert. Seit kurzem ist das Verfahren auch bei höheren Maschinenleistungen bis zu 43.000 Flaschen/Stunde und einer spezifischen Ausstoßleistung von 1.800 Flaschen/Stunde/Station einsetzbar.

Neben einem geringeren Flaschengewicht eröffnet dies weitere Marketingmöglichkeiten im Flaschendesign und der Etikettengestaltung. Zudem wird Energie im Streckblasprozess eingespart, die Effizienz der Anlage steigt.

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