Mitarbeiterschutz und Effizienz in der pharmazeutische Produktion

Absauganlagen für die pharmazeutische Produktion

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10.04.2018 Der Teufel steckt auch bei Absaugungsanlagen im Detail. In pharmazeutischen Produktionsprozessen müssen Staubpartikel zuverlässig entfernt werden, um Gefahren für Produkt, Mensch und Maschine auszuschließen. Die Absaugungssysteme sollten deshalb klug in das Produktionsumfeld integriert werden.

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Entscheider-Facts für Betreiber und Planer

  • Um Mitarbeiter und Produkte zu schützen, sind in Pharmaprozessen leistungsstarke, auf die jeweilige Produktionsanlage zugeschnittene Absaugungssysteme gefragt.
  • Für den ukrainischen Pharma-Hersteller Farmak hat Absaugungsspezialist Ringler eine Anlage entwickelt, die auf das Auf- und Absaugen großer Mengen feinsten Tablettenstaubs an vielen Saugpunkten ausgelegt ist.
  • Fixe Saugpunkte sind mit dem System verbunden, so dass Mitarbeiter lediglich einen Schlauch anstecken müssen.
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Automatische Absaugung von feinsten Stäuben, die in einer Tablettenpresse in der Pharmaproduktion entstehen. (Bild: Alfred Kärcher)

Prozesssicherheit spielt in der Pharmaindustrie eine besonders große Rolle, da nur so folgenschwere Fehler vermieden und höchste Produktqualität gewährleistet werden können. Leistungsstarke, auf die jeweilige Produktionsanlage zugeschnittene Absaugungssysteme sind dabei ein wesentlicher Faktor. Wird beispielsweise von Wirkstoff A auf eine neue Charge für Wirkstoff B umgestellt, darf nicht einmal feinster Staub des vorangegangenen Wirkstoffs in den Produktionsprozess des nachfolgenden gelangen. Die Absaugung verhindert mögliche Kreuzkontaminationen zuverlässig und prozessintegriert.

Ein weiterer, maßgeblicher Fokus liegt auf dem Mitarbeiterschutz – je nachdem, wie gefährlich die verwendeten Substanzen sind, muss die Absaugung entsprechend konzipiert werden. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass Mitarbeiter nicht mit dem Sauggut in Berührung kommen. Das Entleeren des Sammelbehälters oder der Filterwechsel dürfen daher keinerlei Kontaminationsgefahr bergen, und/oder das geschulte Fachpersonal muss passende Schutzausrüstung tragen.

Heftausgabe: April 2018
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Über den Autor

Alexander Becker ist Pressereferent bei Alfred Kärcher
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