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Alfa Laval Mid Europe: Pulczynski übernimmt Geschäftsführung

07.02.2013 Jens Pulczynski hat zum 1. Januar 2013 die Geschäftsführung bei Alfa Laval Mid Europe in Glinde übernommen. Sein Vorgänger Joakim Vilson steigt zum Executive Vice President in der Alfa Laval-Zentrale in Lund, Schweden, auf.

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Jens Pulczynski hat zum 1. Januar 2013 die Geschäftsführung bei Alfa Laval Mid Europe in Glinde übernommen (Bild: Alfa Laval Mid Europe)

Unter dem Dach von Alfa Laval Mid Europe, das kundenspezifische Apparate und Anlagen zur Wärmeübertragung und Separation vertreibt, sind die Vertriebs-, Service- und Marketingaktivitäten für Deutschland, Österreich und die Schweiz konzentriert. Insgesamt beschäftigt Alfa Laval Mid Europe rund 300 Mitarbeiter am Unternehmenssitz im schleswig-holsteinischen Glinde, im Wiener Neudorf und in Dietlikon in der Nähe von Zürich

Mit der Berufung von Pulczynski sieht sich das Unternehmen, das auf eine skandinavische Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und familienfreundlichen Beschäftigungsmodellen setzt, in seiner Personalpolitik bestätigt. Der gebürtige Bremer wechselte Anfang 2002 zu Alfa Laval Mid Europe, wo er zunächst im Außendienst und als Verkaufsleiter tätig war. Fünf Jahre nach seinem Unternehmenseintritt übernahm er im September 2007 als Prokurist die Leitung des Service- und Ersatzteilbereiches von Alfa Laval Mid Europe, dessen positive Entwicklung er mehr als fünf Jahre verantwortete.

Dem studierten Verfahrenstechniker Pulczynski, der zunächst eine Ausbildung als Maschinenschlosser absolvierte, wird ein hohes Verständnis für die komplexen technischen Herausforderungen bei der Optimierung von Industrieprozessen attestiert. Zusätzliches Wachstumspotenzial sieht er insbesondere in den Bereichen Prozessindustrie und Marine. „Einer der Schwerpunkte wird es sein, in Zukunft noch stärker auf individuell maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung der Prozessabläufe unserer Kunden zu fokussieren“, sagt Pulczynski.

Dass der Nachfolger von Vilson aus den eigenen Reihen stammt , ist nicht verwunderlich. Trotz des schwierigen Umfeldes im Zuge der Eurokrise gelang es dem Unternehmen, seine starke Stellung auf dem deutschsprachigen Markt zu halten. Ein Erfolg, an dem Pulczynski anknüpfen will.

(dw)

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