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Allergopharma investiert 40 Millionen Euro in Produktionserweiterung

19.12.2013 Merck, Darmstadt, hat für seine Geschäftseinheit Allergopharma in Reinbek mit einem Produktionsneubau für Medikamente zur Diagnose und Therapie von Typ-1-Allergien wie Heuschnupfen oder allergischem Asthma begonnen. Der auf knapp 40 Mio. Euro veranschlagte Neubau soll 2016 fertig gestellt sein.

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Allergopharma investiert 40 Millionen Euro in Produktionserweiterung

„Wir wollen mit einem sehr wettbewerbsfähigen Produktsortiment den globalen Allergiemarkt weiter erschließen“, sagt Stefan Oschmann, in der Geschäftsleitung von Merck für die Pharmaeinheiten und damit auch für Allergopharma zuständig (Bild: Merck)

Der Neubau in Reinbek dient unter anderem der Produktionserweiterung, um weitere Märkte wie zum Beispiel China zu bedienen. „Wir wollen das Wachstumspotenzial unseres Geschäfts voll ausschöpfen, sei es in den Emerging Markets oder in schnell wachsenden und vielversprechenden Bereichen wie dem weltweiten Allergiemarkt“, sagte Stefan Oschmann, in der Geschäftsleitung von Merck für die Pharmaeinheiten und damit auch für Allergopharma zuständig. „Wir wollen mit einem sehr wettbewerbsfähigen Produktsortiment den globalen Allergiemarkt weiter erschließen.“

Das neue 2-stöckige Gebäude ist mit über 6.000 m2 Nutzfläche konzipiert. Es wird Reinräume für Produktion, Betriebstechnik sowie Ausbaukapazität für eine spätere Labornutzung und ein Besucherfoyer beinhalten. Zunächst werden rund 40 Personen in dem neuen Gebäude arbeiten.

„Mit dieser größten Investition in der Geschichte von Allergopharma setzt Merck einen wichtigen Meilenstein für den internationalen Ausbau des Allergiegeschäftes und für die Zukunftssicherung des Standorts in Reinbek“, erläuterte Uta Kemmerich-Keil, Geschäftsführerin von Allergopharma.

Der Markt für Allergie-Therapeutika (ohne Symptomatika) ist ein globaler Wachstumsmarkt. Das von Marktbeobachtern erwartete weltweite Wachstum kommt dabei zum einen von der zunehmenden Anzahl von Allergikern, zum anderen basiert es auf der steigenden Verbreitung der Spezifischen Immuntherapie in vielen Schwellenländern. Das geschätzte globale Wachstum liegt zwischen 5 % und 10 % pro Jahr.

Merck ist bereits seit der Gründung von Allergopharma vor über 40 Jahren der größte Gesellschafter und erwarb im Dezember 2012 die ausstehenden Anteile des auf die Spezifische Immuntherapie (SIT) spezialisierten Unternehmens. Seit 2013 ist es als Business Unit Allergy vollständig in Merck integriert. Bei Allergopharma arbeiten heute mehr als 450 Mitarbeiter.

(dw)

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