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AMA: Sensorik- und Messtechnik-Umsätze steigen im 1. Quartal 2013

13.06.2013 Die Hersteller von Sensorik und Messtechnik haben im ersten Quartal 2013 steigende Umsätze und einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet. Die Branche plant einen weiteren Personalausbau, meldet der AMA Fachverband in Berlin.

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Nach einem stabilen Jahresergebnis 2012 verzeichneten die Sensorik- und Messtechnik-hersteller im 1. Quartal 2013 ein Umsatzplus von rund 5 %, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals (Bild: AMA)

Der Verband, ein Repräsentant der deutschen Sensorik- und Messtechnik-Hersteller, befragt seine rund 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem insgesamt stabilen Jahresergebnis 2012 verzeichnete die Sensorik und Messtechnik im 1. Quartal 2013 ein Umsatzplus von rund 5 %, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.

Ein weiterer Indikator für die gute wirtschaftliche Stimmung der Branche ist die positive Entwicklung der Auftragseingänge. Mit einer Steigerung von gut 10 %, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, setzt dieser Trend deutlich positive Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Branche. Gut gefüllte Auftragsbücher ziehen einen weiteren Personalausbau in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche nach sich. Geplant sind 7 neue Ingenieurinnen/Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze.

„Die Sensorik und Messtechnik ist gut aufgestellt und blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Damit genießen viele den Vorteil, dass bei Stagnation einer Abnehmerindustrie eine andere anzieht oder sich manchmal vollkommen neue Märkte eröffnen. Gut aufgestellt ist, wer Sensoren und Sensorsysteme in verschiedene Anwenderindustrien liefert“, kommentiert Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuelle Verbandsstatistik.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologien (BMWi) bestätigte Mitte Mai einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal und meldet ebenfalls erhöhte Auftragseingänge für die Industrie und die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe. Einen spürbaren Auftrieb erzielten laut BMWi die Industrieaufträge. Sie stiegen im März zum zweiten Mal in Folge um gut zwei Prozent. Die Inlandsnachfrage bleibt ein wichtiger Treiber, die Auslandsbestellungen schließen langsam wieder auf. Eine insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung, die sich auch auf die Sensorik und Messtechnik auswirkt.

(dw)

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