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Amvac nutzt neue Technologien in der Impfstoffentwicklung

04.01.2008

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Der Schweizer Impfstoffhersteller Amvac hat zwei Schlüsseltechnologien aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie bzw. dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung einlizenziert, die eine neue Perspektive für die Entwicklung von Impfstoffen bieten sollen.

Das am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried entwickelte neue Impfstoffprinzip vereint die Vorteile von lebenden und von inaktivierten Impfstoffen: die Induktion des gesamten Reaktionsspektrums des Immunsystems bei gleichzeitiger hoher Anwendungssicherheit. Damit zeichnet sich die Möglichkeit ab, erstmals Impfstoffe beispielsweise gegen schwere grippeähnliche Atemwegserkrankungen zu entwickeln, die sich bisher einer effektiven Vorbeugung verschlossen haben.

Die am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig entwickelten Hilfsstoffe (sogenannte Adjuvantien) beruhen auf bakteriellen Botenstoffen, deren gleichzeitige Gabe bei einer Impfung es ermöglichen soll, Erreger künftig bereits beim Eintritt in den Körper zu stoppen. Impfungen könnten damit wirksamer und kostengünstiger werden und sich zum Beispiel als Nasenspray verabreichen lassen.

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