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Analytik Jena: AJ Roboscreen-Anteile auf 100 % aufgestockt

23.04.2012 Die Analytik Jena, Jena, hat die restlichen Anteile an ihrem Tochterunternehmen AJ Roboscreen in Leipzig erworben und ist jetzt der alleinige Eigentümer. Damit bindet der Jenaer Hersteller von Analysenmesstechnik, Life Science-Instrumenten und Optoelektronik ein weiteres Tochterunternehmen stärker in den Konzern ein.

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Analytik Jena: AJ Roboscreen-Anteile auf 100 % aufgestockt

„Wir verfolgen einen ganz klaren strategischen Kurs und wollen unsere Kompetenzen im Bereich Life Science weiter ausbauen“, sagt Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena (Bild: Analytik Jena).

„Wir verfolgen einen ganz klaren strategischen Kurs und wollen unsere Kompetenzen im Bereich Life Science weiter ausbauen. Der Erwerb der restlichen knapp 50 % der Anteile an der AJ Roboscreen schafft die Voraussetzung, unsere Kompetenzen in der molekularen Diagnostik und Proteinanalytik mit dem im Konzern vorhandenen Know-how zu bündeln“, sagt Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena.

Im Wachstumssegment Life Science will das Jenaer Unternehmen künftig seinen Fokus verstärkt auf das Geschäft mit Reagenzien richten, wobei die engere Einbindung von AJ Roboscreen eine zentrale Rolle spielen soll. Das Unternehmen aus Leipzig entwickelt diagnostische Kits, Reagenzien, Feinchemikalien und Einweg-Verbrauchsmaterialien für die standardisierte Aufreinigung und Detektion von Nukleinsäuren sowie für den Nachweis spezifischer Proteine. Die Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen, wie Parkinson oder Alzheimer, umfasse zwar einen vergleichbar noch kleinen Markt, berge langfristig allerdings ein enormes Potenzial, heißt es bei Analytik Jena.

(dw)

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