Markt

Analytik Jena erzielt zweistelliges Umsatzwachstum im ersten Quartal

17.02.2014 Analytik Jena in Jena hat das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 mit Konzernumsatzerlösen in Höhe von 32,4 Mio. Euro abgeschlossen und erzielte damit eine Umsatzsteigerung von 33,3 %. Die gute Entwicklung beruht im Wesentlichen auf der Tochtergesellschaft AJZ Engineering und deren Projektgeschäft in Russland.

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Jüngst ausgelieferte Robotik-Anlage für das Replizieren von Platten bei den Compound Management-Aktivitäten von Boehringer Ingelheim – gebaut von der Analytik Jena-Tochter Cybio (Bild: Analytik Jena)

In den Gesamtumsätzen sind die Umsätze der AJZ Engineering in Höhe von 6,8 Mio. Euro enthalten, deren Mehrheitsanteile Analytik Jena im Oktober 2013 zurückerworben hatte und an der sie nun wieder 100,0 % hält. Diese positive Entwicklung des operativen Projektgeschäfts ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass das Schlüsselprojekt im russischen Wolshskij – dort entsteht ein Zentrum für Nierentransplantation und -dialyse – wieder anlief.

Der Hersteller von analysentechnischen Geräten erwirtschaftete ein Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 3,0 Mio. Euro beziehungsweise eine Steigerung von 33,7 %. Das Betriebsergebnis (Ebit) betrug 1,7 Mio. Euro und damit 42,7 % mehr als im Vorjahr.

„Die positive Entwicklung des operativen Geschäfts im ersten Quartal beruht im Wesentlichen auf einer guten Entwicklung des in der AJZ Engineering abgebildeten Projektgeschäfts. Das Instrumentengeschäft lag ergebnisseitig unter dem Vorjahr. Beeinflusst wurde das Instrumentengeschäft insbesondere durch die Umsatzrückgänge im Geschäft mit Analysenmesstechnik, die unmittelbar auch mit Umstrukturierungen in diesem Bereich zusammenhängen“, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender des Analysentechnik-Herstellers.

Großaktionär bei Analytik Jena mit knapp der Hälfte der Aktien ist die Endress+Hauser-Gruppe, die nach Ausübung verschiedener vertraglicher Optionen nach dem 1. Oktober 2014 etwas mehr als 75 % der Aktien kontrollieren kann (Stand vom 14.11.2013).

(dw)

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