Markt

Analytik Jena: mit gestiegenen Auftragseingängen ins neue Geschäftsjahr

29.04.2015 Analytik Jena startet mit gestiegenen Auftragseingängen in Höhe von 32,1 Mio. Euro (Vorjahr 25,4 Mio. Euro) ins neue Geschäftsjahr 2015. Auch den Periodenüberschuss konnte das Unternehmen von -1,5 auf 0,7 Mio. Euro erhöhen. Verantwortlich für das positive Ergebnis ist der Geschäftsbereich Analytical Instrumentation.

Anzeige

Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, freut sich über die gestiegenen Auftragseingänge, behält aber auch den Umsatz im Auge, der nach einem schwachen Jahr 2014 im ersten Quartal 2015 wieder Aufwind bekam (Bild: Analytik Jena)

Auf Basis struktureller Änderungen erwartet der Analysenmesstechnik-Hersteller, dass sich dieser Trend im operativen Geschäft fortsetzt. „Nach einer enttäuschenden Geschäftsentwicklung im vergangenen Kalenderjahr 2014, in dem es uns nicht gelungen ist, umsatzseitig zu wachsen und ein positives Ergebnis zu erzielen, ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 eine Trendwende erkennbar“, erklärte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender des Unternehmen, auf der Hauptversammlung Ende April 2015. „In beiden Kernbereichen des Instrumentengeschäfts Analytical Instrumentation und Life Science konnten wir unsere Auftragseingänge sowie die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr in Summe zweistellig steigern. Sowohl beim operativen Ergebnis als auch beim Gesamtergebnis schloss Analytik Jena die Periode auf Konzernebene insgesamt positiv ab.“

Im ersten Quartal 2015 konnte der Hersteller zwei Großaufträge in China mit einem Umsatzvolumen von insgesamt rund 2,5 Mio. Euro akquirieren. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von etwa 110 Mio. Euro im Instrumentengeschäft sowie ein operatives Ergebnis von 4 bis 5 Mio. Euro.

Als anhaltend schwierig beschreibt die Geschäftsführung die Lage im Bereich Optics sowie im Projektgeschäft mit der 50 %igen Tochtergesellschaft AJZ Engineering. Trotz der guten Auftragseingänge, die das Unternehmen für das Consumer-Geschäft mit der Marke Docter akquirieren konnte, sei es nicht gelungen, im Umsatz und Ergebnis zu wachsen. Auch im Geschäftsbereich Project Business waren die Umsätze aufgrund der angespannten Lage in Russland im Vergleich zum ersten Quartal 2014 rückläufig.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Konzernzahlen und zur Hauptversammlung.

(su)

Loader-Icon