Verdrahtungsaufwand deutlich reduziert

Antriebslösungen: Kommunikation über Ethernet und AS-i

28.02.2011 Mit den Kommunikationsmodulen von Bihl+Wiedemann lassen sich Antriebslösungen vergleichsweise einfach über AS-i und Ethernet realisieren. Motoren können ihre Daten beispielsweise mithilfe eines AS-i Slaves als dezentrales Steuerungsmodul austauschen und über eine einfache Anbindung an AS-i parametriert werden.

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Bild für Post 76024

Die Busmodule verringern den Verkabelungsaufwand für Antriebslösungen (Bild: Bihl+Wiedemann)

Die Module sind für DC- und AC-Motoren erhältlich. Der AS-i-Slave für Frequenzumrichter von SEW ermöglicht das Einschalten und Stoppen sowie die Änderung der Geschwindigkeit des Frequenzumrichters während des Betriebs. In Kombination mit einem AS-i 3.0 Gateway mit Ethernet-Anbindung kann der Anwender auf das dezentrale Modul und damit auch auf den Motor bzw. Frequenzumrichter zugreifen. Das Gateway fungiert dabei Ethernet-Slave und leitet die Befehle der übergeordneten Steuerung über das dezentrale Modul an den Motor weiter. Die verfügbaren Ethernet-Protokolle im jeweiligen AS-i 3.0 Gateway sind: Profinet, Ethernet/IP, Modbus TCP und EtherCAT.

Die Verbindung zwischen dem Modul und dem Gateway ist ein einfaches 2-Leiter-System. So ist der Verdrahtungsaufwand insgesamt geringer als bei einer konventionellen Lösung. Es können bis zu 31 Module gleichzeitig betrieben werden. Weitere Merkmale sind Doppeladresserkennung, integrierter Erdschlusswächter und EMW-Wächter.

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