Das A und O in der Produktion

Armaturen für hohe hygienische Anforderungen

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18.03.2015 Hygiene ist das oberste Gebot bei der Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken. Der globale Wettbewerb zwingt die Unternehmen jedoch dazu, ihre Produktion nicht nur sicher und hygienisch, sondern auch effizient zu gestalten - die Folge ist ein kontinuierlich wachsender Automatisierungsbedarf.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Mit dem Element-Konzept lassen sich selbst komplexe Anlagen im hygienischen Prozessumfeld dezentral automatisieren, wobei für Verkabelung- und Verschlauchung nur ein minimaler Aufwand anfällt.
  • Ein weiterer Pluspunkt: Der Energieverbrauch der Armaturen-Serie ist um bis zu 40 % niedriger als bei herkömmlichen Ventilen, da das pneumatische Stellsystem im ausgeregelten Zustand keine Druckluft verbraucht.
  • Durch die dezentrale Automatisierung von Prozessventilen mit Steuerköpfen entfällt der Volumenverlust in den Druckluftsteuerleitungen.

Die Element-Prozessarmaturen können hier helfen: Sie bieten integrierte Automatisierungsfunktionen in einer einfachen und klaren Systemarchitektur und sind gleichzeitig optimal geeignet für den Einsatz im hygienischen Produktionsumfeld.

Hygiene in nahrungsmittelverarbeitenden Betrieben muss alle Aspekte der Herstellung umfassen – das betrifft vor allem die Produkte selbst, aber auch die Hilfsmedien. Denn über Hilfsprozesse und die zugehörigen Armaturen können chemische oder mikrobiologische Kontaminationen über das Prozessumfeld in den Produktkreislauf gelangen. Auch Korrosion wird umso wahrscheinlicher, je feuchter und rauer das Produktionsumfeld ist – Ausfälle und Fehlfunktionen können die Folge sein. Um das von vornherein zu vermeiden, wurde die Element-Serie entwickelt. Die Ventile, Regler und Sensoren sind komplett in Edelstahl ausgeführt und eignen sich für den Einsatz in hygienischen Prozessen, da sie sich problemlos mit allen in diesen Bereichen gängigen Verfahren reinigen lassen und korrosionsbeständig sind. Die Lösung ist das Ergebnis von intensiver Forschung: Der Hersteller hat untersucht, wo die hygienischen Schwachstellen in traditionellen Prozessumgebungen liegen – und anschließend sichergestellt, dass diese bei der Armaturen-Reihe nicht auftreten können.

Edelstahl – hygienisch und langlebig
Das beginnt bei der Wahl des Werkstoffes: So bestehen die Ventilgehäuse ausschließlich aus Edelstahl des Typs 316L. Dieses Material ist besonders beständig gegen Korrosion und kann so den häufigen Reinigungsgängen von Anlagen der Lebensmittelindustrie standhalten. Darüber hinaus überzeugt Edelstahl durch eine insgesamt bessere Gussqualität – dadurch lassen sich die Gehäusewände dünner fertigen und das Gesamtgewicht und die Größe der Ventile insgesamt deutlich reduzieren. Das Ergebnis sind besonders kompakte, robuste und leichte Ventile, die insbesondere bei Ausführungen mit Schweißanschluss ein kompaktes Anlagendesign ermöglichen. Dabei versteht sich das komplette Ventilprogramm optimiert für Lebensmittelverwendung durch die Konformität aller Komponenten zur EG-Verordnung 1935/2004/EG.

Heftausgabe: März 2015
Seite:
Sebastian Kundel, Global Marketing/Produktmanager Automatisierung Prozessventile, Bürkert Werke

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Sebastian Kundel, Global Marketing/Produktmanager Automatisierung Prozessventile, Bürkert Werke
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