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Astrazeneca leidet unter Generika-Herstellern

27.04.2015 Der Pharmakonzern Astrazeneca musste im ersten Quartal 2015 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Medienberichten zufolge liege das vor allem an Generika, darunter besonders am ersten Nachahmer-Medikament von Kassenschlager Nexium. Als Antwort plane das Unternehmen verstärkten Einsatz in der Krebsforschung.

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Astrazeneca leidet unter Generika-Herstellern

Nachdem der Patentschutz einiger Medikamente abgelaufen war und nun Generika-Hersteller zuschlagen, will sich das Unternehmen in Zukunft verstärkt auf die Krebsfoschung fokussieren (Bild: Astrazeneca)

Der Umsatz des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens ging im ersten Quartal 2015 um 6 % auf 6,06 Mrd. US-Dollar zurück. Mit dem populären Anti-Sodbrennen-Mittel kam der Konzern nur noch auf einen Umsatz von 644 Mio. US-Dollar – fast ein Drittel weniger als im vorhergehenden Quartal. Von dem Mittel war zuvor nach Ablauf des Patentschutzes das erste nachgeahmte Präparat erschienen. 2016 läuft zudem der Patentschutz des Cholesterinmittels Crestor in den USA aus.

Der Konzern will sich in Zukunft auf den Krebsmedizin-Markt konzentrieren. Dafür sollen Partnerschaften mit den Biopharma-Unternehmen Celegene und Innate Pharma eingegangen werden. Beide arbeiten an Krebsmedikamenten. Laut CEO Pascal Soriot könne der Konzernumsatz damit auf 45 Mrd. US-Dollar klettern – nach 26 Mrd. US-Dollar im Jahr 2014.

Hier finden Sie eine Meldung des Handelsblatt zum Thema.

(su)

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