Die inneren Werte zählen

Auswahl des geeigneten Produktinspektionssystems

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15.02.2016 Das Pferd von der richtigen Seite aufsatteln: Jüngste Überarbeitungen der International Featured Standards (IFS) in Europa sowie anderer, weltweit von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannter Richtlinien haben die Lebensmittelindustrie dazu veranlasst, in Sachen Produktverunreinigung nicht mehr vorrangig auf behebende, sondern verstärkt auf präventive Maßnahmen zu setzen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Metallsuchtechnik und Röntgeninspektion sind zwei Technologien mit einem Ziel: dem Schutz von Produkten auf Verunreinigungen, aber auch auf Unversehrtheit. Damit schützen Produzenten ihre Kunden - und damit nicht zuletzt auch ihre Wettbewerbsfähigkeit.
  • Beide Technologien haben ihre Vor- und Nachteile; "one size fits it all" ist also wie so oft keine Antwort auf die Frage, was Betreiber in der Produktion installieren sollten. Sachkenntnis und am Besten das Hinzuziehen von Experten sind hier der entscheidende Faktor.

Die Produktinspektion als Bestandteil der Lieferkette hat heute einen größeren Stellenwert als je zuvor und wird durch neue Technologien immer schneller und genauer. Neben der Sorge um organische Verunreinigungen, von Mikroben bis hin zu Knochensplittern, müssen lebensmittelverarbeitende Betriebe außerdem darauf achten, dass verpackte Produkte frei von Fremdkörpern wie Steinen, Glas, Metall und anderen Materialien sind. Darüber hinaus möchten immer mehr Hersteller sichergehen, dass keine Produkte beschädigt beziehungsweise verformt sind oder schlicht und einfach in der Packung fehlen. Denn bereits eine Schachtel zerbrochener Kekse kann den Markenruf zerbröseln.

Die Qual der Wahl?
Zwei grundlegende Technologien prägen seit Jahrzehnten die Produktinspektion: Metallsuchtechnik und Röntgeninspektions-technologie. Zahlreiche Lebensmittelhersteller setzen beide Technologien im Rahmen ihrer Prozesse zur Qualitätskontrolle ein. Über die Jahre hinweg verbesserten die Hersteller diese Technologien fortlaufend, um die Leistungsfähigkeit zu steigern und die zunehmend strengen gesetzlichen Regelungen zu erfüllen. Bei der Auswahl der am besten geeigneten Inspektionstechnologie für eine bestimmte Anwendung drängt sich eine Frage förmlich auf: Ist die eine Technologie der anderen überlegen? Die Antwort lautet, dass ein Vergleich dieser Technologien dem zwischen Äpfeln und Birnen gleichkommt. Denn obwohl beide Technologien eine sorgfältige Produktinspektion ermöglichen, weisen sie starke Unterschiede auf und bieten jeweils spezifische, auf die Anforderungen der Lebensmittelhersteller zugeschnittene Vorteile. Die korrekte wäre also die Frage: Welche Technologie eignet sich besser für meine Applikation?

Heftausgabe: Februar 2016
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Über den Autor

Neil Giles, Marketing Communications Manager, Mettler-Toledo Produktinspektion
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