Reinigbarkeit vom Design des Filters abhängig

Automatische Reinigung von Wirbelschichtanlagen

25.05.2011 Die Reinigbarkeit von Wirbelschichtanlagen wird wesentlich vom Design des internen Filters bestimmt. Glatt bietet hier unterschiedliche Konzepte.

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Automatische Reinigung von Wirbelschichtanlagen

Schlauchfilter zum Waschen in der Wirbelschichtanlage – WIP (Bild: Glatt)

Gefaltete Filter haben einen geringen Platzbedarf. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn der Raum begrenzt ist. Sie können aber nicht in der Anlage gereinigt werden. Sie werden deshalb in der Anlage benetzt und danach ausgebaut. Während die Anlage ohne Filterelemente automatisch gewaschen wird, werden die Filterelemente außerhalb der Anlage manuell gereinigt. In Produktionsanlagen werden Filterplatten zur Seite ausgebaut. Damit wird über der Anlage kein weiterer Platz benötigt. Der Ausbau der Filter zur Seite ermöglicht die Einrichtung eines Waschraumes direkt neben dem Filtergehäuse. Wände, Decke und Fußboden können dicht an das Filtergehäuse anschließen. Die staubbeladenen Filterelemente werden ausgebaut und in diesem Raum gereinigt. Keine weiteren Räume der Anlage werden mit Staub belastet. Schlauchfilter können mit Waschdüsen ausgerüstet werden und bei vielen Produkten in der Anlage gewaschen werden. Sie benötigen mehr Platz, dafür entfällt aber der Aufwand für das Wechseln der Filter beim Waschen. Beim ProCell LabSystem mit automatischer Reinigung ermöglichen Waschdüsen in der Filterplatte und im Prozessraum eine komplette Reinigung der Anlage ohne Öffnen. Beide Filterkonzepte können in dieser Anlage getestet werden – gefaltete Filterpatronen und waschbare Filterschläuche. Mit dieser Anlage wird bei der Reinigung viel Zeit gespart. Gleichzeitig können bereits bei ersten Versuchen Erfahrungen über die Reinigbarkeit der verwendeten Produkte gesammelt werden.

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