Anlagenprojekt

BASF erweitert Kapazitäten für Ibuprofen

28.06.2017 Am Standort Ludwigshafen plant BASF eine World-scale-Anlage zur Produktion des Schmerzmittels Ibuprofen. Außerdem will der Konzern seine Produktionskapazitäten für Ibuprofen am Standort Bishop im US-Bundesstaat Texas erweitern. Das Investitionsvolumen beider Projekte liegt insgesamt bei rund 200 Mio. Euro.

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Die Anlage in Ludwigshafen soll 2021 den Betrieb aufnehmen. „Es wird die erste World-Scale-Produktionsanlage für Ibuprofen in Europa sein”, sagt Dr. Markus Kamieth, Mitglied des BASF-Vorstands. „BASF wird weltweit der einzige Lieferant sein, der über zwei Ibuprofen-Anlagen verfügt.“ Mit der Investition reagiert der Konzern auf die weltweit steigende Nachfrage und möchte eine hohe Liefersicherheit für ihre Kunden sicherstellen.

Die Kapazitätserweiterung in Texas soll bereits ab 2018 bestehende Lieferengpässe im Ibuprofen-Markt beseitigen. An diesem Standort produziert BASF seit über 20 Jahren den Pharmawirkstoff Ibuprofen in seiner FDA-auditierten, cGMP-zertifizierten Produktionsanlage. „Beide Investitionen unterstreichen unser starkes Engagement für die Pharmaindustrie und unser Pharma-Solutions-Geschäft”, sagt Dr. Melanie Maas-Brunner, Leiterin des Unternehmensbereichs Nutrition & Health. „Dadurch können wir Lieferengpässe beseitigen und die Wachstumspläne unserer Kunden unterstützen.”

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