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BASF-Großbrand: Ursachensuche hat begonnen

19.10.2016 Nach dem Großbrand und der Explosion in der BASF hat die Aufarbeitung begonnen. Offentsichtlich waren Rohrleitungsarbeiten die Ursache.

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BASF-Großbrand: Ursachensuche hat begonnen

Ausgangspunkt für den Brand und die Explosion waren offenbar Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse am BASF-Landeshafen Nord. (Bild: BASF)

Bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse kam es zu einer Explosion mit Folgebränden. Es brannten unter anderem Rohrleitungen mit den Produkten Ethylen und Propylen. Durch die Expolosion waren zwei Mitarbeiter der BASF Werkfeuerwehr ums Leben gekommen, acht Menschen wurden schwer und 17 Personen leicht verletzt. Eine Person wird weiterhin vermisst, sie wird inzwischen von Tauchern im Becken des Nordhafens gesucht.

Die Werkfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen sind weiter im Einsatz und nehmen Kühl- und Sicherungsmaßnahmen an der Schadensstelle vor. Da die Rohstoffversorgung unterbrochen ist, bleiben die Steamcracker heruntergefahren. Rund 20 weitere Anlagen am Standort sind in Folge ebenfalls heruntergefahren oder im Teillastbetrieb, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung der BASF.

Das Unglück hat das Pharma+Food-Schwesterportal CHEMIE TECHNIK ausführlich dokumentiert.

(as)

Bildstrecke: Fakten zum Großbrand bei der BASF

 

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