Markt

BASF legt neues Sparprogramm auf

30.09.2015 Der Chemiekonzern BASF will ab 2018 jährlich eine Milliarde Euro weniger ausgeben und dadurch das Ergebnis verbssern. Mit einem neuen Sparprogramm soll dem erwarteten schwachen Branchenwachstum entgegen gesteuert werden. Betroffen seien „alle Bereiche und Regionen“.

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Die BASF plant unter dem Namen Drive ein neues Sparprogramm (Bild: BASF)

Auch ein Stellenabbau sei möglich, dieser solle aber über natürliche Fluktuation geschehen, meldet das Handelsblatt unter Berufung auf Reuters. Gegenüber den langfristigen Unternehmensprognosen von 2011 hat das Unternehmen seine Wachstumserwartungen bis 2020 nun nach unten korrigiert (in Klammern: Erwartungen von 2011): 

  • Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 3,0 % (3,2 %)
  • Wachstum der Industrieproduktion: 3,5 % (3,7 %)
  • Wachstum der Chemieproduktion: 3,9 % (4,0 %)
Aus Sicht der Unternehmensführung werden die aufstrebenden Märkte die globalen Wachstumstreiber bleiben: Asien-Pazifik ist bereits heute der größte Chemiemarkt, Westeuropa soll wieder auf einen Wachstumskurs zurückkehren, allerdings auf einem niedrigen Niveau. Wettbewerbsfähige Rohstoffkosten und eine expandierende Wirtschaft werden das Wachstum der Chemieproduktion in Nordamerika vorantreiben.

Das Drive genante Effizienzprogramm ist für einen Zeitraum von 2016 bis 2018 vorgesehen.

Hier gelangen Sie zur aktuellen Presseinformation der BASF.

(as)

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