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BASF und Poietis entwickeln gemeinsam Hauptpflegeprodukte

13.07.2015 BASF und Poietis, das weltweit erste Unternehmen für 3D-lasergestütztes Bioprinting, haben eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung im Bereich Kosmetik geschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die Bioprint-Technologie von Poietis für die Weiterentwicklung des BASF Hautäquivalent-Models Mimeskin zu nutzen.

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Der lasergestützte Bioprinter, mit dem die beiden Unternehmen Hautpflegeprodukte entwickeln wollen (Bild: BASF)

Die 3D-lasergestützte Bioprint-Technologie, die organisches Gewebe reproduzieren kann, ermöglicht eine präzise Anordnung von Hautzellen in dreidimensionalen Strukturen. Dadurch wird es möglich, Zellen zu züchten und sie im Hautmodell des Chemiekonzerns einzusetzen, das menschlicher Haut am ähnlichsten ist.
Die lasergestützte Bioprint-Technologie wird im ersten Schritt eingesetzt, um eine automatisierte Reproduktion von Mimeskin zu ermöglichen. Später sollen Modelle folgen, die weitere Zelltypen enthalten. Dr. Sebastien Cadau, bei BASF zuständig für die Entwicklung im Feld Gewebezüchtung, unterstreicht: „Die lasergestützte Technologie ermöglicht bei der Nachbildung von Zellen eine höhere Auflösung als andere Bioprint-Verfahren. Durch die Kooperation mit Poietis kann BASF seinen strategischen Vorsprung sichern. Dieser liegt darin, die Mechanismen der Haut noch besser zu verstehen und dieses Wissen für die Entwicklung und Tests innovativer kosmetischer Wirkstoffe für den Einsatz in Hautpflegeprodukten zu nutzen.“

Hier finden Sie die Originalmeldung.

 

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