Steigender Bedarf nach Konservierungsmitteln

BASF und Sinpec: mehr Kapazität für Propionsäure

01.06.2017 BASF und Sinopec erweitern die Kapazität ihrer bestehenden Produktionsanlage für Propionsäure am Verbundstandort in Nanjing, China, um jährlich 30.000 t. Damit steigt die Kapazität auf insgesamt 69.000 t/a.

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Raw steak

Mit der Kapazitätserweiterung reagiert das Gemeinschaftsunternehmen auf den gestiegenen Bedarf nach Konservierungsmitteln für Nahrungs- und Futtergetreide. (Bild: Elenathewise – Fotolia)

Die modifizierte Produktionsanlage soll im Jahr 2019 in Betrieb gehen. BASF-YPC Company Limited (BYC), ein Gemeinschaftsunternehmen von BASF und Sinopec, zählt zu den führenden Propionsäure-Produzenten in Asien.

Beim Konservieren von Futtermitteln ermöglicht Propionsäure gegenüber anderen Konservierungsmethoden ökonomische und ökologische Vorteile, wie eine Ökoeffizienz-Analyse bestätigt. Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Propionsäure ökoeffizienter ist als die Futtermittelkonservierung durch Trocknen oder Lageren in luftdichten Silos. Weitere Einsatzgebiete von Propionsäure sind die Produktion von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Lösungsmitteln und thermoplastischen Kunststoffen.

„Wir erhöhen unsere Kapazität aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Propionsäure als Konservierungsmittel für Nahrungs- und Futtergetreide. Die Ursache dafür sind die gestiegene Bevölkerungszahl und der erhöhte Lebensstandard in asiatischen Ländern, vor allem in China und Indien”, erklärt Narayan Krishnamohan, Senior Vice President, BASF Intermediates Asia Pacific. „Der wachsende Bedarf an Frischfleisch macht es notwendig, Haltbarkeit und Hygiene bei Tierfutter zu verbessern. Mit der Ausweitung unserer Produktionskapazität können wir unseren Kunden das dafür wesentliche Zwischenprodukt zur Verfügung stellen und gleichzeitig auch dadurch zur Nachhaltigkeit beitragen, dass die Menge an Futter- und Nahrungsmittelabfällen reduziert wird.“

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