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Bayer Cropscience investiert in Zuchtzentrum für Weizen und Raps

09.08.2012 Bayer Cropscience, Monheim, plant ein neues Zuchtzentrum für Weizen und Raps im australischen Bundesstaat Victoria. In das neue Zentrum in der Region Wimmera nahe der Stadt Horsham sollen nach gegenwärtiger Planung rund 12 Mio. Euro investiert werden.

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Bayer Cropscience investiert in Zuchtzentrum für Weizen und Raps

Bayer Cropscience will 12 Mio. Euro in ein australisches Zuchtzentrum für Weizen und Raps investieren, um dort neue Sorten mit höherem Ertrag und besserer Produktivität, zugeschnitten auf die Bedingungen in Australien, zu züchten (Bild: Bayer Cropscience)

Vorgesehen ist der Bau von Laboren und Gewächshäusern; bis zu 20 Mitarbeiter sollen in dem Zentrum arbeiten. Das Ziel sind neue Sorten mit höherem Ertrag und besserer Produktivität, die auf die Bedingungen in Australien zugeschnitten sind. Zudem sollen die Züchtungsaktivitäten des Unternehmens für Weizen und Raps in Australien vom neuen Zentrum aus koordiniert werden. Australien gehört zu den größten Exporteuren von Agrargütern in der Welt und liegt beim Export von Weizen auf Platz 3 und bei Raps auf Platz 2.

„Angesichts einer weltweit wachsenden Nachfrage nach Weizen und Raps verstärken wir unsere Anstrengungen, neue Sorten mit hohen Erträgen zu entwickeln, die Schädlingen und Krankheiten besser widerstehen und auch unter Umweltstress wie Trockenheit gedeihen“, sagte Dr. Mathias Kremer, Leiter des Geschäftsbereichs Bioscience bei Bayer Cropscience. „Wir sind überzeugt, dass wir dazu beitragen können, den Weizen- und Rapsanbau in Australien und weltweit produktiver und nachhaltiger zu machen.“

Die neue Zuchtstation ergänzt das globale Netz von Weizen- und Raps-Zuchtstationen, die Bayer Cropscience in Schlüsselmärkten in Nordamerika und Europa betreibt. Mittelfristig ist ein weiterer Ausbau insbesondere der Weizen-Zuchtstationen in Asien und Lateinamerika geplant. Neben der Ausweitung seiner Zuchtkompetenz baut das Unternehmen ein Netzwerk mit internationalen Forschungseinrichtungen auf, so mit CSIRO in Australien und Evogene in Israel. Diese Kooperationen beschleunigen die Entwicklung neuer Sorten in den Kernkulturen durch den Einsatz modernster Methoden der Pflanzenbiotechnologie in Forschung und Züchtung.

(dw)

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