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Bayer Cropscience und GRDC gehen Partnerschaft ein

03.06.2015 Bayer Cropscience und die australische Grains Research & Development Corporation (GRDC) haben eine fünfjährige Innovationspartnerschaft geschlossen. Ziel der „Herbicide Innovation Partnership“ soll die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen zur Unkrautbekämpfung sein, um den Landwirten neue Technologien im Umgang mit resistenten Unkrautarten an die Hand zu geben und die Nachhaltigkeit moderner Anbausysteme zu stärken.

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Den Herausforderungen in der Unkrautbekämpfung wollen Industrie und Forschung künftig gemeinsam begegnen (Bild: Bayer)

Die Zusammenarbeit sieht außerdem ein Promoviertenprogramm vor, das durch Trainingsmaßnahmen in industriellen Forschungstechniken zum Ausbau des wissenschaftlichen Know-hows australischer Forscher beitragen soll. Die in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunkenen Investitionen der Agrarindustrie in die Erforschung und Entwicklung von Herbiziden haben zu einem Technologierückstand geführt. In den vergangenen 20 Jahren wurde kein einziger herbizider Wirkstoff mit neuem Wirkmechanismus entwickelt, sodass eine wirksame Bekämpfung resistenter Unkräuter für die Landwirte immer schwieriger wird. Diese Entwicklung gefährdet die Ertragskraft und die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe.

„Zunehmende Unkrautresistenzen gegenüber wichtigen Herbizidklassen bedrohen den Ackerbau weltweit“, erläuterte Axel Trautwein, Leiter der Abteilung „Small Molecules Research“ bei Bayer Cropscience. „Neue Lösungen zur Unkrautbekämpfung stehen im Mittelpunkt unserer Forschung. Die Probleme, mit denen wir es hier zu tun haben, sind so groß, dass sie kein Unternehmen, keine Universität und auch kein Land allein bewältigen kann. Wir brauchen ein Netzwerk von Partnern, die sich gegenseitig fachlich ergänzen. Diese Zusammenarbeit mit GRDC und den australischen Universitäten ist ein hervorragendes Beispiel für ein solches weltumspannendes Netzwerk, das der Landwirtschaft in Australien und anderswo Vorteile bringen wird.“

GRDC soll zum Ausbau der Kapazitäten im globalen Herbizid-Forschungszentrum von Bayer Cropscience in Frankfurt beitragen: Rund 40 zusätzliche Forscher – ein Großteil davon aus Australien – sollen künftig dabei helfen, Technologien zu erkunden und zu entwickeln und damit die Kompetenz des Unternehmens in der Herbizidforschung zu stärken. Im Blickpunkt steht die australische Landwirtschaft: Ihr möchte man bessere Lösungen zur Bekämpfung hartnäckiger Unkräuter, darunter Weidelgras, Hederich, Ruten-Fingergras und Südamerikanisches Berufkraut anbieten. Letzten Endes sollen aber alle Landwirte weltweit von den Forschungsergebnissen profitieren.

Hier finden Sie die vollständige Meldung.

 

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