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Bayer erweitert Werk in Wuppertal um Fermentationsanlage

28.06.2011 Das Pharamunternehmen Bayer baut in Wuppertal eine Fermentationsanlage für die Acarbose-Produktion, dem Wirkstoff in seinem Diabetesmittel Glucobay. Grund für die Investition ist der steigende Bedarf an dem Medikament. Für die Inbetriebnahme ist das erste Quartal 2012 angepeilt.

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Der Hauptkessel der neuen Anlage wiegt rund 30 t und ist 9 m hoch. Mit einem Durchmesser von 3,4 m hat er ein Volumen von 80 m3. Hinzu kommen ein Dosierkessel sowie ein Vorfermenter. „Die neue Anlage hat viele Vorteile. Sie arbeitet vollautomatisch und kann energieeffizienter und damit umweltfreundlicher betrieben werden“, erklärt Dr. Winfried Rosen, Betriebsleiter der Acarbose-Produktion.

Das 1986 erstmals in der Schweiz zugelassene Pharmaprodukt für Diabetes Typ 2 wird mittlerweile in 110 Ländern vermarktet. Dr. Klaus Jelich, Standortleiter Bayer Healthcare Wuppertal, berichtet: „Der Bedarf nach diesem Medikament steigt weltweit stetig an, vor allem in Asien. Mit der neuen Anlage halten wir unsere Produktion auf dem neuesten Stand der Technik und können der Nachfrage auch zukünftig gerecht werden.“

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