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Bayer Healthcare verbessert Ergebnis – strategisch verstärkt

04.05.2010 Werner Wenning hat auf seiner letzten Hauptversammlung im Amt des Vorstandsvorsitzenden von Bayer die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im ersten Quartal 2010 und im Gesamtjahr 2009 bilanziert und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung gewagt.

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Bayer Healthcare verbessert Ergebnis - strategisch verstärkt

Bild: Bayer

In das Jahr 2010 sei Bayer mit einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisplus in das Jahr gestartet. Der Umsatz wuchs um 5% auf 8,3 Mrd. €. Das Ebit DA vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 13% auf 1,9 Mrd. €. Das Konzernergebnis im 1. Quartal lag bei rund 700 Mio. € und somit 63% über dem Vorjahreswert. Healthcare konnte Umsatz und Ergebnis leicht verbessern. Wenning betonte, dass das Jahr 2009 für Bayer eines der operativ stärksten Jahre gewesen sei. Die Geschäftsentwicklung der drei Teilkonzerne sei durchaus unterschiedlich verlaufen. Das Gesundheitsgeschäft von Bayer machte 2009 rund die Hälfte des Umsatzes und 70% des bereinigten Ebit DA aus. Durch weitere Zukäufe und eine Vielzahl von Lizenzabkommen habe Bayer den Bereich Healthcare strategisch verstärkt, so Wenning. Dazu gehörten Forschungs-, Entwicklungs- und Vertriebskooperationen vor allem in der Onkologie, der Erwerb von Exklusivrechten an einem Insulin für den chinesischen Markt sowie der Kauf zweier US-amerikanischer Dermatologie-Produktlinien. Für Healthcare sei 2009 somit erneut ein starkes Jahr gewesen. Für das Pharma-Geschäft rechnet Bayer über 2010 hinaus mit einem im Vergleich zum Markt verlangsamten Wachstum. Wenning erwartet eine Fortsetzung der weltweiten konjunkturellen Erholung. Die niedrigere Geschäftsdynamik bei Healthcare und Cropscience werde durch die schneller als erwartet fortschreitende Erholung bei Materialscience kompensiert. Bis 2012 rechnet Bayer für den Konzern mit einem kontinuierlichen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzwachstum von etwa 5% jährlich.

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