Übernahme-Finanzierung

Bayer lässt für Monsanto-Kauf den Hut rumgehen

16.11.2016 Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat eine Pflichtwandelanleihe im Wert von vier Mrd. Euro an institutionelle Investoren platziert. Der Betrag stellt den ersten Teil der angekündigten Eigenkapitalkomponente von rund 19 Mrd. US-Dollar dar, die zur Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto dienen soll.

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Deutsche Industrie will mehr investieren

Mit Pflichtwandelanleihen hat Bayer vier Mrd. Euro in die Kasse gespült. Die Summe soll zum Monsanto-Kauf beitragen. (Bild: Stefan Rajewski – Fotolia)

Die Anleihe fand am Markt offenbar guten Absatz: „Das große Interesse an der Pflichtwandelanleihe bestätigt das Vertrauen des Kapitalmarkts in Bayer„, sagte Bayer-Finanzvorstand Johannes Dietsch. „Die mehrfache Überzeichnung zeigt die Attraktivität der Anleihe für Investoren.“

Die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch Bayer war erst nach monatelangem Verhandlungspoker in die Wege geleitet worden. Die zukünftigen Partner hatten sich schließlich auf eine Summe von 66 Mrd. US-Dollar geeinigt. Eine Genehmigung der Kartellbehörden steht noch aus, und auch die Abstimmung der Monsanto-Aktionäre findet erst am 13. Dezember statt.

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