Markt

Bayer mit starkem 3. Quartal

29.10.2015 Bayer hat im 3. Quartal 2015 einen kräftigen Ergebniszuwachs erzielt: Der Konzernumsatz stieg um 10,7 (wpb. 1,9) % auf 11,036 (Vorjahr: 9,967) Mrd. Euro. Das Ebitda vor Sondereinflüssen stieg um 27,6 % auf 2,523 (1,977) Mrd. Euro.

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Der Vorstandsvorsitzende Dr. Marijn Dekkers kann erneut mit dem Ergebnis seines Konzerns zufrieden sein (Bild: Bayer)

Währungseffekte trugen mit etwa 170 Mio. Euro positiv zum Ergebnis bei. Das Ebit erhöhte sich ebenfalls deutlich um 16,3 % auf 1,565 (1,346) Mrd. Euro. Darin enthalten sind Sondereinflüsse von -204 (45) Mio. Euro. Diese resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen in Verbindung mit der Verselbstständigung und dem Börsengang von Covestro sowie Kosten für die Integration erworbener Geschäfte. Das Konzernergebnis stieg um 20,9 % auf 999 (826) Mio. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie für das fortzuführende Geschäft um 28,0 % auf 1,69 (1,32) Euro.

Im Gesundheitsgeschäft (Healthcare) stieg der Umsatz um 19,2 (wpb. 8,3) % auf 5,651 (4,740) Mrd. Euro. „Die neueren Pharma-Produkte trugen weiterhin erheblich zu dieser positiven Entwicklung bei – und Consumer Health verzeichnete Zuwächse in allen Divisionen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers. Die deutliche nominale Umsatzsteigerung von Consumer Health war insbesondere auf die von Merck & Co., Inc., USA, erworbenen Produkte sowie auf Währungseffekte zurückzuführen.

Im Agrargeschäft (Crop Science) stieg der Umsatz um 9,5 (wpb. 1,6) % auf 2,113 (1,929) Mrd. Euro. „Währungs- und portfoliobereinigt lagen wir damit leicht über dem Niveau des starken Vorjahresquartals“, erklärt Dekkers. Das Ebitda vor Sondereinflüssen von Crop Science lag im 3. Quartal mit 309 (278) Mio. Euro um 11,2 % über Vorjahr. Hierzu trug im Wesentlichen ein positiver Währungseffekt von rund 30 Millionen Euro bei.

Im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen (Covestro, vormals Material Science) sank der Umsatz erwartungsgemäß um 0,9 (wpb. -7,7) % auf 3,01 (3,04) Mrd. Euro. Die Absatzpreise waren in den drei Business Units rückläufig, primär bei Polyurethanes. Ursache war in erster Linie die Rohstoffpreisentwicklung. Die Absatzmengen lagen insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ebitda vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 41,3 % auf 472 (334) Mio. Euro. Deutlich gesunkene Rohstoffpreise konnten den Rückgang der Absatzpreise überkompensieren. Dies war auf eine vorteilhaftere Angebots-Nachfrage-Situation in einigen Märkten zurückzuführen. Positive Währungseffekte von rund 70 Mio. Euro trugen ebenfalls zur Ergebnissteigerung bei.

Hier finden Sie den vollständigen Quartalsbericht.

 

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