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Bayer Schering konkretisiert Synergieziele

14.03.2007

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Durch die Integration der Aktivitäten der ehemaligen Schering AG mit der Division Pharma von Bayer HealthCare sollen sich ab 2009 weltweit Synergieeffekte in Höhe von 700 Mio. Euro jährlich ergeben. Erreicht würden diese durch den Abbau von doppelt vorhandenen Funktionen – zum Beispiel im Verwaltungsbereich – sowie durch die Zusammenlegung mehrfach vorhandener Prozesse und Systeme, unter anderem im IT-Bereich und in der Produktion. Die Anpassung des Personalbedarfs und das Zusammenführen von Infrastrukturen sollen je etwa zur Hälfte zum Erzielen der globalen Synergieeffekte beitragen. Insgesamt werden weltweit 6100 Arbeitsplätze abgebaut. In Deutschland sind 1500 Stellen betroffen, die sozial verträglich reduziert werden sollen.

Sitz der Unternehmensleitung von Bayer Schering Pharma bleibt Berlin, alle zentralen Funktionen werden dort vertreten sein. Zusätzlich werden wichtige Teile der Forschung, zum Beispiel im Bereich der Onkologie, aus den USA nach Berlin verlagert. Auch andere, wichtige globale Geschäftseinheiten und Verantwortlichkeiten werden konsequent in Berlin zusammengezogen. So wurden das Geschäftsfeld Primary Care sowie die Leitung des Europageschäfts bereits von Wuppertal in die Bundeshauptstadt verlagert.

Die bisherige US-Zentrale der Bayer-Division Pharma in West Haven wird geschlossen, und die Aktivitäten werden in der ehemaligen Schering-Zentrale in Wayne/New Jersey zusammengeführt. Darüber hinaus wird die französische Pharma-Organisation von Bayer in Paris an den Schering-Standort nach Lille verlegt. In Barcelona wird eine neue Zentrale für alle Bayer-Aktivitäten in Spanien aufgebaut. In Deutschland ist die nationale Vertriebsorganisation in Leverkusen zusammengezogen.

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