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Bayer: Übernahme des OTC-Geschäftes von Merck & Co.?

29.04.2014 Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer, Leverkusen, soll laut mehreren Zeitungsberichten ein Gebot zum Kauf der OTC-Medikamentensparte des US-Pharmakonzerns Merck & Co. in Höhe von 14 Mrd. US-Dollar abgegeben haben. Zudem soll der Leverkusener Konzern den Verkauf seiner Kunststoffsparte Bayer Materialscience beabsichtigen.

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Bayer: Übernahme des OTC-Geschäftes von Merck & Co.?

Bayer will angeblich das OTC-Arzneimittelgeschäft des US-Pharmaherstellers Merck & Co. kaufen und soll dazu eine Offerte abgegeben haben (Bild: @Daniel Fuhr-Fotolia.com)

Ein Sprecher des Leverkusener Unternehmens habe den Zeitungsbericht zu dem Gebot für die Merck & Co.-Sparte nicht kommentieren wollen und zu dem angeblichen Verkauf der Sparte Materialscience gesagt haben, dieser stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Auf den Internetseiten von Bayer sowie Merck & Co. finden sich derzeit keine Informationen zu den angeblich geplanten Geschäften.

Das seit längerem schwächelnde Kunststoffgeschäft von Bayer hatte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 11,238 Mrd. Euro, 2,2 % weniger als im Vorjahr. Die Sparte habe 2013 vor erheblichen Herausforderungen in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld gestanden, verlautete der Konzern bei der Jahresbilanz. Aktuell hat die Kunstoff-Sparte den Umsatz im 1. Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 % auf 2,803 Mrd. Euro wieder gesteigert. Das Ebitda vor Sondereinflüssen verbesserte sich gegenüber einem schwachen Vorjahresquartal deutlich um 79,4 % auf 366 Mio. Euro.

(dw)

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