Inertisierung schließt Staubexplosionen aus

Best of: Patronenfilter für Coater Typ MPR

24.11.2015 Unsere Leser haben gewählt: Diese Veröffentlichung gehört zu den in diesem Jahr am meisten geclickten. Bei einem norddeutschen Pharmaunternehmen wird Pankreatin hergestellt, das zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen eingesetzt wird. Zur Entstaubung der Coatinganlage wird ein Patronenfilter vom Typ MPR mit zwei Filterstufen von Infastaub eingesetzt.  

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Entscheider-Facts

  • zwei Filterstufen
  • Volumenstrom 4.000 m³/h
  • Filterfläche 60 m2

Die Filteranlage ist für einen Volumenstrom von 4.000 m³/h bei einer Rohgasstaubbeladung von maximal 5 g/m³ ausgelegt. Die Filtermedien haben je Filterstufe eine Filterfläche von 60 m² und sind aus einem antistatischen Polyesterspinnvlies bzw. in der zweiten Filterstufe aus einer Mikroglasfaser (Klasse H14) hergestellt. Der Filtermedienwechsel erfolgt mit dem Safe-change-System (Bag-in-bag-out) mittels Wechselkragen, der Staubaustrag über ein staubdicht verschließbares Endlossacksystem, das in bestehende Kundenfässer (200 l) mündet. Mögliche Staubexplosionen werden durch Inertisierung mit Stickstoff während des Prozesses ausgeschlossen. Dies wiederum stellt hohe Anforderungen an die Dichtheit der Filteranlage. Mit einem Reststaubgehalt von 0,001 mg/m³ und dem Bag-in-bag-out System trägt die Filteranlage zur Prozessqualität beim Filmcoating bei und sichert zuverlässig die Arbeitsumgebung vor Kontamination.

 

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