Lebensmittel und Granulate exakt und schnell sortieren

Bildverarbeitungssystem Sortexpert

01.06.2011 Das Bildverarbeitungssystemen Sortexpert von Isra Vision erfüllt Sortieraufgaben sicher, schnell und mit hoher Güte in Echtzeit. Er übernimmt die Überwachung der Produktqualität. Dieses System dient der Steuerung und der Überwachung schneller Sortierprozesse für unterschiedlichste Waren.

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Das modulare aufgebaute System ist mit moderner Kameratechnik sowie ausgereiften Sortieralgorithmen ausgerüstet und löst Sortieraufgaben sicher, schnell und mit hoher Güte in Echtzeit. Zum Einsatz kommen schnelle Zeilenkameras (S/W und Farbe) mit Abtastraten von 140.000 Zeilen pro s und helle LED-Beleuchtungen. Diese lassen sich abhängig von den Anwendungen in einem Blitz-Modus betreiben. Die Bilddaten werden in Echtzeit mithilfe eines speziell entwickelten Hochleistungs-Prozessors auswerten. Mit diesem werden auch kontrastarme Defekte detektiert und Farbabweichung über Farbraumtransformationen sicher erkannt. Das System ermöglicht hohe Effizienz und erhöht die Ausbeute der Sortieranlagen.

Im Bereich der Herstellung von Lebensmitteln wird das Bildverarbeitungssystem zur Qualitätskontrolle und Zählung von Waren eingesetzt. Die Sortiermerkmale können unterschiedliche Eigenschaften wie Länge, Breite, Fläche, Drehlage oder Verbiegung sein. Diese lassen sich zum großen Teil anhand markierter Referenzprodukte einlernen. Das System erkennt, inspiziert und zählt 100 Prozent der Objekte. Die Ausschleusung fehlerhafter Ware erfolgt über verschiedene Interfaces bzw. Feldbussysteme. Sollwerte und Toleranzen (Qualitätsgrenzen) lassen sich für unterschiedliche Typen produktbezogen einstellen und speichern.

Die neuartige Technologie des Bildverarbeitungssytems ermöglicht unter Nutzung verschiedener Beleuchtungen (Winkel und Farbe) mit einer Kamera mehrere Bildaufnahmen von dem Objekt. Dies erhöht die Detektionsrate von kleinsten Stippen und Irregularitäten selbst auf und in transparenten Objekten (Granulate). Zudem ermöglicht es, dass die fehlerhaften Teile, z. B. im freien Fall, zielgerichtet ausgeschleust werden. Die Systemoberfläche enthält neben den Standardeinstellungen (Empfindlichkeit in der Erkennung von Unreinheiten) auch Klassifikationsmöglichkeiten über Größe, Farbe und Form der Defekte zur Ausschleusung der Objekte. Abgerundet wird das System durch Statistikfunktionen und parametrisierbare Reportgeneratoren, die die momentane Qualität aufzeichnen, darstellen und über einen „Messenger“ verschicken können.

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