Markt

Biomasse spalten mit Hochdruck

19.11.2007

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Sigmar Mothes Hochdrucktechnik hat für das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück eine Biomassenspaltanlage gebaut. Die Anlage ist im Oktober in Betrieb genommen worden. Sie wird im Rahmen eines Projektes zur Herstellung von Oligogalakturonsäuren durch Hydrolyse von Pektin verwendet. Weiterhin sollen damit Untersuchungen zur Spaltung von Biomassen, wie zum Beispiel Lignocellulose und Proteine unter nahekritischen und überkritischen Bedingungen im Wasser durchgeführt werden. Das DIL führt damit seine Untersuchungen zu den Anwendungsmöglichkeiten neuer Verfahren in der Lebensmittelverarbeitung fort und erweitert sein Technologieangebot. Kern der Anlage ist ein Rohrreaktor mit einem Volumen von 16 ml. Der Betriebsdruck reicht bis 300 bar, die maximale Temperatur beträgt 450 °C. Die Förderung der nötigen Flüssigkeiten übernehmen drei Lewa-Membranpumpen. Davon fördert eine die Suspension (Wasser/organischer Stoff), die beiden anderen Pumpen fördern Wasser. Damit wird erreicht, dass die Suspension nur kurzzeitig der hohen Temperatur im Reaktor ausgesetzt ist. Ein Doppelrohrwärmeübertrager, zwei elektrische Vorheizer und ein zusätzlicher Kühler dienen der Optimierung der Wärmeversorgung. Die MSR-Technik besteht aus einem Bildschirmschreiber und Kompaktregler für Temperatur, Druck und Durchfluss.

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