Kapitalerhöhung

Biotech-Unternehmen Morphosys erhöht Kapital um 115 Millionen

16.11.2016 Volle Pipeline, gestiegene Kosten: Beim Frankfurter Biotechnologie-Unternehmen Morphosys mehren sich die Ausgaben im Forschungsbereich. Um die Kosten zu decken, hat das Unternehmen mit einer Privatplatzierung neuer Aktien sein Kapital erhöht.

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Mit einer kapitalerhöhung um 115 Mio. Euro finanziert Morphosys seine medizinische Forschung. (Bild: Gernot Krautberger-Fotolia)

Die Ausgabe von knapp über 2,6 Mio. neuen Aktien aus dem genehmigten Kapital brachte Morphosys einen Bruttoemissionserlös in von rund 115 Mio. Euro. Die Aktien gingen für 44,00 Euro pro Aktie an institutionelle Investoren in Europa und Nordamerika. Der Erlös soll in die weitere klinische Forschung fließen.

Kapital für Mophosys-Forschung

„Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung erlauben uns, unser firmeneigenes Portfolio weiterzuentwickeln, beispielsweise unseren CD19-Antikörper MOR208 in eine Phase 3-Zulassungsstudie in der Indikation des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) zu bringen, eine Indikation mit hohem medizinischen Bedarf“, kommentierte Dr. Simon Moroney, Vorstandsvorsitzender von Morphosys. „Die neuen Finanzmittel stärken erheblich unsere Möglichkeiten, unsere Strategie umzusetzen.“

Finanzvorstand Jens Holstein fügte hinzu: „Infolge der Fortschritte, die das Unternehmen in den letzten Jahren insgesamt erzielen konnte sowie aufgrund der vielversprechenden Pipeline, wurde uns beachtliches Interesse von internationalen Investoren entgegengebracht. Die heutige Transaktion erlaubt es uns, dieser Nachfrage nachzukommen und unsere Finanzposition zu stärken sowie die Liquidität der Aktie weiter zu verbessern. Die gewonnenen Mittel verleihen uns zusätzliche strategische Flexibilität, die wir weiterhin darauf verwenden werden, langfristigen Wert für unsere Aktionäre zu schaffen.“ (ak)

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