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Bluhm Weber-Gruppe mit Mittelstandspreis ausgezeichnet

29.10.2012 Eckhard Bluhm, Gründer und Geschäftsführer der Bluhm Weber-Gruppe in Rheinbreitbach, hat die „Premier“-Auszeichnung beim „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar Patzelt-Stiftung in Berlin erhalten.

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Bluhm Weber-Gruppe mit Mittelstandspreis ausgezeichnet

Glücklicher Preisträger: Eckhard Bluhm, Gründer und Geschäftsführer der Bluhm Weber-Gruppe, erhält die „Premier“-Auszeichnung beim „Großen Preis des Mittelstandes“ (Bild: Boris Löffert)

Bereits 2005 war die Unternehmensgruppe Träger des begehrten Wirtschaftspreises „Großer Preis des Mittelstandes“. Der „Premier“ ist die höchste zu vergebende Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs für einen Preisträger, dessen Auszeichnung mindestens zwei Jahre zurückliegt und dessen Unternehmen sich seitdem bedeutend und beispielhaft weiterentwickelt hat.

Die Bluhm Weber-Gruppe ist das Lebenswerk von Eckhard Bluhm. Der Unternehmensverbund entwickelt, fertigt und vertreibt industrielle Kennzeichnungslösungen. Und weist eine beachtliche Entwicklung auf: Im vergangenen Jahr stieg die Mitarbeiterzahl um 135 auf 435 an. Gleichzeitig gab es einen Umsatzzuwachs um 12 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro.

Bereits 1968, als Eckhard Bluhm mit der Gründung der Bluhm Systeme das Fundament für die heutige Gruppe legte, wusste er, dass Kennzeichnungstechnik ein zukunftsträchtiger Markt ist. „Kennzeichnungstechnik ist für industrielle Erzeugnisse ein wichtiger Bestandteil in der Produktion und Logistik“, berichtet er. Ohne sie wäre weder der Vertrieb, noch der Versand von Waren möglich. Auch für die Rückverfolgbarkeit von Erzeugnissen übernehme die Kennzeichnung heutzutage eine wichtige Funktion, so der Unternehmer.

Die Gruppe hat sich auf individuelle Kennzeichnungslösungen für jede Branche und jede Aufgabenstellung spezialisiert. „Wir profitieren von der zunehmenden Automatisierung der Produktionsprozesse sowie den zahlreichen EU-Kennzeichnungsvorschriften“, erklärt Bluhm. Ein Forschungs- und Entwicklungsteam bestehend aus 15 Software-Ingenieuren und Konstrukteuren, zahlreiche Patente und Zertifizierungen sichern den technischen Fortschritt für einen leistungsstarken Maschinenbau der Etikettier- und Codiertechnik. Die Systemlösungen werden allein in Europa über 7 Niederlassungen und weltweit über 56 Distributoren und Partner vertrieben.

Neben dem unternehmerischen Gedanken kommt auch der soziale Gedanke nicht zu kurz, der sich im 1998 gegründeten Bluhm-Fonds „Verein zur Unterstützung Notleidender und Bedürftiger e.V.“ manifestiert. „Es gibt Menschen, denen geht es nicht so gut wie uns, weshalb wir hier helfen wollen“, begründet Eckhard Bluhm das Engagement.

(dw)

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