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Boehringer Ingelheim investiert mit JV 55 Mio. in Tiergesundheitsgeschäft

06.06.2012 Boehringer Ingelheim und die Taizhou China Medical City in der Provinz Jiangsu, China, haben ein Joint Venture über die Errichtung einer Produktionsstätte für Tierimpfstoffe bekannt gegeben. Das Werk wird in der Taizhou China Medical City, einem High-Tech-Park für die Pharmaindustrie, errichtet. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 55,5 Mio. Euro.

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Boehringer Ingelheim investiert mit JV 55 Mio. in Tiergesundheitsgeschäft

Boehringer Ingelheim stärkt Tiergesundheitsgeschäft in China: Joint Venture zur Herstellung von Impfstoffen (Bild: Werner Heiber – Fotolia.com)

Bei Fertigstellung wird die Anlage eine der führenden Produktionsstätten für Tierimpfstoffe in ganz Asien sein. Nach der Eröffnung des asiatischen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Tiergesundheit in Zhangjiang, Shanghai, im März 2012 stellt die Unterzeichung dieses Vertrags für Boehringer Ingelheim einen weiteren bedeutenden Schritt bei der Erweiterung des Tiergesundheitsgeschäfts in China dar.

„Diese Entscheidung unterstreicht unser langfristiges Engagement in China“, erklärte Hubertus von Baumbach, in der Unternehmensleitung für die Bereiche Finanzen und Tiergesundheit verantwortlich. „Dieses Joint Venture betont noch einmal unser Vorhaben, die gesamte Wertschöpfungskette des Impfstoffgeschäfts in China anzubieten: Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb.“

„Die Taizhou China Medical City ist unter anderem aufgrund ihrer günstigen geografischen Lage, eines vorteilhaften Investitionsumfelds und gut ausgebildeter Mitarbeiter ein idealer Partner für Boehringer Ingelheim“, so George Heidgerken, Senior Vice President bei Boehringer Ingelheim Animal Health.

In der Produktionsanlage sollen Impfstoffe für Schweine und Geflügel für China sowie weitere asiatische Märkte hergestellt werden, wodurch Arbeitsplätze für mehr als 200 Mitarbeiter geschaffen werden.

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