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Boehringer Ingelheim startet Kooperation zum Ausbau seiner Immun-Onkologie

29.09.2016 Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim und das österreichische Biopharma-Unternehmen Viratherapeutics arbeiten in Zukunft eng zusammen. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung einer onkolytische Virus-Therapie-Plattform.

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Boehringer Ingelheim verstärkt in Zusammenarbeit mit Viratherapeutics seine Immun-Onkologie-Sparte. (Bild: Boehringer Ingelheim)

Viratherapeutics hat sich auf die Entwicklung von onkolytischen Virus-Therapien spezialisiert. Der therapeutische Ansatz dabei besteht darin, Viren einzusetzen, die Krebszellen infizieren und zerstören. Der Fokus der Kollaboration liegt auf Viratherapeutics Hauptproduktkandidat VSV-GP, der allein und in Kombination mit anderen Therapien untersucht werden soll. Viratherapeutics wird für die präklinische und klinische Entwicklung bis zum Abschluss der Phase I-Studien verantwortlich sein. Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält Boehringer Ingelheim das Recht, Viratherapeutics nach Abschluss der Phase I der klinischen Entwicklung zu erwerben. Die Vereinbarung hat ein potenzielles Transaktionsvolumen von insgesamt bis zu 210 Mio. Euro.

„Onkolytische Viren gehören zu den vielversprechendsten neuen Therapieansätzen in der Krebsforschung, und die von ViraTherapeutics entwickelte Technologie könnte deutliche Vorteile im Vergleich zu anderen derzeit in der Entwicklung befindlichen Technologien bieten“, erläutert Dr. Michel Pairet, Mitglied der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und verantwortlich für den Unternehmensbereich Innovation. „Diese neue Kooperation ist ein Beispiel für Boehringer Ingelheims zunehmenden Fokus auf Partnerschaften und ergänzt die wachsende Immunonkologie-Pipeline, die unter anderem einen therapeutischen Impfstoff gegen Krebs und Checkpoint-Inhibitoren der nächsten Generation umfasst.“

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