Markt

Bosch Packaging erwartet 12 % Umsatzwachstum

20.06.2012 Bosch Packaging Technology, Waiblingen, rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von rund 12 %. Beim Auftragseingang strebt das Unternehmen einen Spitzenwert von über 900 Mio. Euro an, hat der Hersteller auf der Messe Achema in Frankfurt mitgeteilt.

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„Alle verfügbaren Daten lassen global auf weiteres Wachstum schließen“, sagt Friedbert Klefenz , Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch Packaging Technology (Bild: Bosch)

Friedbert Klefenz, Vorsitzender der Geschäftsführung von des Bosch-Geschäftsbereiches Packaging Technology, sagte: „Alle verfügbaren Daten lassen global auf weiteres Wachstum schließen. Dabei rechnen wir mit einer dynamischeren Entwicklung in Asien, auf dem indischen Subkontinent, in Lateinamerika und auch Afrika, insbesondere im Bereich der Generika, die aufgrund auslaufender Patente für namhafte Blockbusterprodukte erheblich an Bedeutung zulegen werden.“

Die internationale Aufstellung des Herstellers von Verpackungstechnik, der mittlerweile rund 90 % seines Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt, macht diesen zunehmend unabhängiger von regionalen Konjunkturschwankungen. Gleichzeitig sorgt die Diversifizierung innerhalb des Pharmabereichs für eine konsequente Ausweitung des Portfolios entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So baute der Hersteller mit der Übernahme des Maschinengeschäfts von Eisai in Japan (heute Eisai Machinery) im April 2012 sowie mit den Zukäufen von Hüttlin in Schopfheim und Manesty in Großbritannien (heute Bosch Packaging Technology ) im Sommer 2011 das eigene Angebot in den Bereichen Inspektions- und Prozesstechnologie weiter aus.

Messeneuheiten zur Messe Achema
Der Verpackungstechnikhersteller bietet Kunden die Möglichkeit, Laborversuche ressourcenschonend in Testlabors und auf Maschinen von Bosch zu fahren und die dort gewonnenen Ergebnisse anschließend zuverlässig auf ihre eigenen Produktionsanlagen zu übertragen. Zur Achema werden gleich zwei modular aufgebaute Komplettanlagen für den Laboreinsatz vorgestellt. Die Solidlab 1 und 2 wurden von den Prozesstechnologie-Spezialisten bei Hüttlin und Manesty gemeinsam entwickelt. Die Anlagen nutzen eine Basiseinheit für die Prozessmodule Mischen, Granulieren und Coaten, was sowohl die Investitionskosten als auch den Platzbedarf deutlich senkt.

Bei den Messeneuheiten spannt sich der Bogen von Entwicklungen wie der kompakten Inspektionseinheit KKX 3900 auf Basis von soft X-ray Technik bis hin zur neuen Track & Trace-Lösung zur Massenserialisierung; diese Technologien ermöglichen eine hohe Prozesssicherheit und einen Schutz gegen Fälschungen und Manipulationen von pharmazeutischen Produkten. Eine weitere Neuheit ist eine Schleuse für den schnellen und kontaminationsfreien Transfer von pharmazeutischem Zubehör in und aus Isolatoren, die unter dem Namen Fast Air Lock ISS 1000 angeboten wird.

(dw)

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