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BPI fordert Rücknahme von Zwangsmaßnahmen

01.06.2015 Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt das klare Bekenntnis der Bundeskanzlerin zu einem starken Pharmastandort Europa und Deutschland.

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BPI fordert Rücknahme von Zwangsmaßnahmen

Der BPI würde gerne verschiedene Änderungen seitens der Politik sehen (Bild: FikMik – Fotolia)

Die Stärke des Standortes hängt nicht nur von seiner Forschungsleistung, sondern auch maßgeblich von den politischen Rahmenbedingungen ab. Die zahlreichen Regulierungsinstrumente, die Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie, schwächen genau diese Wettbewerbsfähigkeit im Verhältnis zu anderen Standorten in der Welt. „Das Bekenntnis der Kanzlerin ist wichtig und gut. Jetzt muss aber die Bundesregierung auch bei den Rahmenbedingungen nacharbeiten. Wir als BPI haben eine Vielzahl von Vorschlägen, die wir auch in den Pharmadialog einspeisen. Vorrangig geht es erst einmal darum, die Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie dringend zurück zu führen, doch auch bei Rabattverträgen oder der Art, wie das AMNOG umgesetzt wird, bedarf es Änderungen“, erklärt Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des BPI.
Die pharmazeutische Industrie in Deutschland ist durch eine Mischung aus jungen innovativen, standortgebundenen mittelständischen und auch Großunternehmen geprägt. Die Vielfältigkeit zeigt sich auch in den Therapiegebieten und Produktkategorien. „Diese Vielfalt an Behandlungsoptionen gilt es zu erhalten. Wir wissen, dass bei allen Maßnahmen immer auch die Finanzierbarkeit der GKV im Blick sein muss. Aber wenn wir dauerhaft eine starke und innovative pharmazeutische Industrie in Deutschland haben wollen, muss es dringend Verbesserungen geben. Der laufende Pharmadialog ist genau das richtige Forum, um die Weichen dafür zu stellen“, kommentiert Zentgraf.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

 

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