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Cefic rechnet mit 2 Prozent Pharma-Wachstum in 2012

14.12.2011 Der europäische Chemieverband Cefic hat den bereits in der vorigen Woche vom VCI veröffentlichten positiven Ausblick für 2012 bestätigt. Die Schuldenkrise wird laut Cefic zwar dämpfend auf Pharma- und Chemieumsatz wirken, doch der Verband rechnet dennoch für beide Segmente mit einem Plus.

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Cefic rechnet mit 2 Prozent Pharma-Wachstum in 2012

Cefic President Giorgio Squinzi erläutert den Ausblick des europäischen Chemieverbandes für 2012 (Bild: Cefic)

„Die Firmen horten Barmittel. Der Aufwärtstrend beim Ölpreis ist gestoppt und macht langfristige Bestellungen weniger attraktiv. Dazu kommt eine wachsende Unsicherheit, die dazu führt, dass Lagerbestände reduziert werden.Das wird zwangsläufig zu niedrigeren Produktionszahlen führen“, erklärt Verbandspräsident Giorgio Squinzi. In 2011 ist die Chemieproduktion in Europa um 2,0 Prozent gewachsen und liegt damit auf der historischen Trendlinie. Allerdings waren im Juni noch 4,5 Prozent Wachstum für das Gesamtjahr erwartet worden. Am größten war der Produktionszuwachs bei Konsumer-Chemikalien, hier wurde ein Plus von 6,6 Prozent erreicht. Bei Arzneimittelprodukten beträgt die Produktionssteigerung 3,0 Prozent in 2011 – der Verband rechnet hier für das kommende Jahr mit einem weiteren Plus von 2,0 Prozent.

Die Cefic-Presseinformation finden Sie hier.

Über die Erwartungen der deutschen Chemeproduzenten hatten wir in der vergangenen Woche berichtet (siehe hier)

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