360°-Blick auf Linienleistung

Datenmanagement-Software Prod-X 2.0

03.07.2017 Das verbesserte Release 2.0 der Datenmanage­ment-Software Prod-X wurde für den Einsatz in der Produktion von Lebens­mitteln, Körperpflege- und Kosmetik­artikeln sowie der Chemieindustrie entwickelt und integ­riert Inspektions­geräte über die gesamte Produktionslinie in einem einzi­gen, einheitlichen Netzwerk.

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Entscheider-Facts

  • bis zu 200 Inspektionsgeräte
  • standardisierte Server-Schnittstelle
  • steigert Anlageneffizienz
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Mettler-Toledo Produktinspektion stellt die Version 2.0 seiner Datenmanagement-Software Prod-X vor. (Bild. Mettler-Toledo)

Die Software ist in der Lage, detaillierte Daten zur Produktivität und Produktqualität, wie etwa der Fremdkörperdetektion, zu erfassen und in Echtzeit zentra­li­siert bereitzustellen. Sie dokumentiert nicht nur Datum, Uhrzeit und Grund der Ausschleusung, son­dern ermöglicht auch die manuelle Erfassung von Ur­sache und durchgeführter Korrekturmaßnahme zur Ver­meidung künftiger Stö­rungen. Prod-X 2.0 sichert damit die Compliance mit den neuen HARPC-Anforderungen (Hazard Analysis and Risk-Based Preventive Controls) des FSMA und einer Viel­zahl internationaler, durch die Global Food Safety Initia­ti­ve (GFSI) zertifizierter Lebens­mittelstandards sowie weite­ren Pharma- und Produktqualitätsrichtlinien.

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Die standardisierte OPC Unified Architecture Server-Schnittstelle und Pack-ML-Tags ermöglichen das Einbinden in Netzwerke bestehender Produktionslinien. (Bild: Mettler-Toledo)

Mit dem Release 2.0 unterstützt die Software neben Metall­such­gerä­ten, Röntgeninspektionssystemen und Kontroll­waagen nunmehr auch visuelle Inspektionssysteme. Sie speichert Bilder nicht-konformer Produkteinhei­ten von visuellen und Röntgeninspektionssystemen und ermöglicht damit auch eine spätere Fehleranalyse durch den Bediener.

Durch ihre standardisierte OPC Unified Architecture (OPC UA) Server-Schnittstelle und Pack-ML-Tags lässt sich die Software nahtlos in Netz­werke bestehender Produktionslinien integ­rieren und unterstützt dabei auch Geräte und Schnittstellen von Drittanbietern. Sie erfasst hierbei die Leistungs­daten aller Inspektions­systeme in der Produktionslinie – von der Durchsatz­geschwindigkeit bis hin zu Über- oder Unter­füllungen. Prod-X 2.0 vereinfacht damit auch die Be­rech­nung der Gesamtanlageneffektivität (GAE) des Herstellungs­prozesses durch das firmeneigene Kontroll- und MES-System.

Die Software ist als einfach installierbares Starter-Paket erhält­lich, das bis zu zehn Inspektionsgeräte von mehre­ren Linien mit einem Rechner vernetzt. Darüber hinaus ist ein Basis-Paket ver­fügbar, das mit zusätzlichen Funktionen erweitert werden kann und mit mehreren Servern das Datenvolumen von bis zu 200 Inspektionsgeräten bewältigt.

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