Mittel der Wahl

Desinfektion von Trink- und Prozesswasser

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28.03.2014 Wasser verseucht? In zahlreichen Fällen ist Chlordioxid zur Desinfektion von Trink- und Prozesswasser in der Praxis das Mittel der Wahl.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Mit Oxosanum steht professionellen Hygiene- und Desinfektionsexperten ein sicheres und gleichzeitig ein praxisgerechtes, handhabbares Verfahren zur Herstellung von Chlordioxid zur Verfügung.
  • Damit kann eine hochwirksame Desinfektion in vielen neuen Bereichen durchgeführt werden.
  • Der Ausgangsstoff ist sehr ergiebig: für 20 g reines Chlordioxid werden nur 200 g Ausgangsstoff benötigt. Der Transport von Kanisterware entfällt.
  • Die Ausgangsstoffe sind sehr lange lagerfähig: 36 Monate die Tabs, 12 Monate das Einkomponenten-Granulat.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Chlordioxid wirkt in entsprechender Konzentration nicht nur desinfizierend, sondern sterilisierend, Keimtötungsrate für krankmachende Mikrorganismen 99,9999 ? (LOG6); auch an Stellen, die für andere Lösungen nicht zugänglich sind, wirkt Chlordioxid durch Ausgasung mikrobiozid;
  • gegen den Wirkstoff können Keime keine Resistenzen bilden, da nicht der Stoffwechsel, sondern die Zellmembran durch Elektroschock zerstört wird.

In der alltäglichenPraxis scheidet der Einsatz allerdings häufig aufgrund der aufwendigen Herstellungsverfahren, der Lagerungsmöglichkeiten sowie der umfangreichen Sicherheitsanforderungen während der Anwendung vor Ort aus.

Ein neuer Ausgangsstoff für Chlordioxid
Jetzt wurde ein neuer Ausgangsstoff (Precursor) zur Vor-Ort-Erzeugung (in situ) von Chlordioxid entwickelt. Mit den Einkomponenten-Trockenmischungen wird der bekannte und bewährte Wirkstoff in Lebensmittelqualität erzeugt. Und das schneller und einfacher als die bisher bekannten Verfahren und damit unter dem Strich für den Anwender wirtschaftlicher. Die Einkomponenten-Trockenmischung steht als Granulat oder in Form von Tabs zur Verfügung.

Durch den gewählten Reaktionsansatz, der durch drei voneinander abhängige chemische Gleichgewichte gekennzeichnet ist, erfolgt eine optimale Stabilisierung des Wirkstoffes, so dass eine Disproportionierung des gebildeten Chlordioxids nahezu vollständig unterbleibt. So entsteht eine Stammlösung, in der das Chlordioxid nachhaltig stabilisiert ist. Nebenprodukte sind in der Anwendungskonzentration nicht nachweisbar.

Zugelassen nach TrinkwV 2001
Die Komposition der Ausgangsstoffe wurde nicht nur so gewählt, um die beschriebene Qualität zu erreichen, sondern auch unter dem Gesichtspunkt, dass das Produkt zur Trinkwasser-Desinfektion zugelassen ist. Nach Abschluss aller Tests hat die Dekra die Zusammensetzung von Oxosanum überprüft und die Übereinstimmung mit der Liste des Umweltbundesamtes bestätigt. Geeignet ist Oxosanum für alle Hygienefachkräfte,

  • die bisher gerne Chlordioxid eingesetzt hätten, aber aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses, der Transportbestimmungen oder weil keine Energie vor Ort verfügbar ist, darauf verzichten mussten,
  • die ihre bisherigen Prozesse optimieren wollen (Reduzierung von Logistikkosten, schnellere Verfügbarkeit der Lösung) und
  • die ihr bisher genutztes Desinfektionsmittel durch einen extrem wirkungsvollen und gleichzeitig praxis-tauglichen Wirkstoff ersetzen wollen.

Vorteile für den Anwender
Für den Praktiker eröffnet dieser Ausgangsstoff zahlreiche neue Möglichkeiten, Chlordioxid für Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen einzusetzen.

  • Die In situ-Erzeugung erfolgt ohne weitere Hilfsmittel: Das Granulat wird einfach in handwarmes Wasser (etwa 20 °C) eingetragen.
  • Die Stammlösung ist unmittelbar nach Ansatz (ab 5 min, temperaturabhängig) einsatzbereit.
  • Der Ausgangsstoff ist sehr ergiebig: für 20 g reines Chlordioxid werden nur 200 g Ausgangsstoff benötigt. Der Transport von Kanisterware entfällt.
  • Die Ausgangsstoffe sind sehr lange lagerfähig: 36 Monate die Tabs, 24 Monate das Einkomponenten-Granulat.
  • Bei Stoßdesinfektionen wird Biofilm in den Systemen bereits ab einer Konzentration von 50 mg/l besonders intensiv abgebaut und – im Falle einer Permanentdesinfektion 0,2 mg/l – die Neubildung nachhaltig verhindert.

Besonders bei der Legionellensanierung von betroffenen Wohneinheiten ist die Wirksamkeit dieses Verfahrens gegenüber einer thermischen Desinfektionsmaßnahme in ihrer Nachhaltigkeit um ein Vielfaches überlegen. Oxosanum ist biologisch abbaubar und zerfällt nach Abreaktion zu harmlosem Chlorid (Speisesalz).

Potenzielle Einsatzbereiche
Oxosanum ist nach EU-Biozidrichtlinie registriert und vielfältig einsetzbar.

  • Trinkwasser-Desinfektion: Speziell im Zusammenhang mit der Legionellenbekämpfung von Trinkwassersystemen ist die schnelle Verfügbarkeit sowie die damit verbundene einfache Herstellung von Stammlösungen individueller Konzentrationen ein unschätzbarer Vorteil für den Hygieniker oder den Sanierungsbeauftragten vor Ort. Es eignet sich sowohl für die Stoßdesinfektionen als auch für Permanentdesinfektionen.
  • Getränkeabfüller/Lebensmittelproduktion: Das so erzeugte Chlordioxid enthält keine nachweisbaren Nebenprodukte und verändert nicht die übrige Ionenzusammensetzung des Wassers. Damit ist es ideal einsetzbar bei der Desinfektion von CIP-Anlagen vor der Flaschenabfüllung von Getränken oder an verschiedenen Stationen der Lebensmittelproduktion.
  • Kühl- und Klimatechnik: Im Bereich der Kühl- und Klimatechnik kann Chlordioxid eingesetzt werden, um Prozesswässer nachhaltig zu desinfizieren, wasserführende Systeme nachhaltig von Biofilm freizuhalten und zusätzlich die Umweltbelastung durch üble Gerüche zu reduzieren.

Fazit: Endlich steht professionellen Hygiene- und Desinfektionsfachleuten ein sicheres und gleichzeitig ein praxisgerechtes, handhabbares Verfahren zur Herstellung von Chlordioxid zur Verfügung. Damit kann eine hochwirksame Desinfektion in zahlreichen neuen Bereichen durchgeführt werden, in denen bisher auf den Einsatz von Chlordioxid verzichtet werden musste. Neue, wirtschaftlichere Anwendungsmöglichkeiten eröffnen sich zum Beispiel durch die geringen Logistikkosten, durch die einfache Dosierbarkeit, die erhöhte Fähigkeit, Biofilm abzubauen oder durch die lange Lagerfähigkeit des Ausgangstoffes und die sehr schnelle Verfügbarkeit der Desinfektionslösung. Gerade bei der Notfalldesinfektion in Katastrophenfällen kann in schwach entwickelten Regionen der Welt so für breite Bevölkerungsschichten der Zugang zu reinem und gesundem Trinkwasser schnell, unkompliziert und sicher wieder hergestellt werden.

 

 

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Heftausgabe: Juni 2014
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Peter Scholz, Marketing und Kommunikation Asstor Reinstwassertechnik

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Peter Scholz, Marketing und Kommunikation Asstor Reinstwassertechnik
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