Die Tinte im Fokus

Die Auswahl der richtigen Tinte

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16.03.2015 Die Pharmabranche definiert sich vor allem durch eine Tatsache: ihren schnellen und konstanten Wandel. Daher ist es für Betreiber wichtig, sich auf ihre Industriepartner verlassen zu können.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Betreiber profitieren von der Partnerschaft mit einem Codierungs- und Kennzeichnungsspezialisten, da er sie bei der Tintenauswahl für die verschiedenen Anwendungsbereiche beraten kann. Dies kann in einem von starkem Konkurrenzkampf geprägten Umfeld der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein.
  • Auch wenn der Preis verlockend klingt: Günstige Tinte von Druckanbietern führt in vielen Fällen zu Problemen: Angefangen bei einem unsauberen Druckbild, über eine schlechte Haltbarkeit des Codes, bis hin zu einem Ausfall der Maschinentechnik.

Eine offene Kommunikation zwischen den Partnern ist dabei unerlässlich und für beide Seiten von Vorteil. Ein gutes Beispiel ist hier die Verpackungstechnik: Eine enge Kooperation mit dem richtigen Anbieter von Codierungs- und Kennzeichnungs-
systemen kann hier bei der Auswahl der richtigen Tinte eine wichtige Hilfe sein. Denn Tintenanbieter verfolgen die Entwicklung von Verpackungsmaterialien genau, kennen sich mit den verschiedenen Produktionsumgebungen aus und erforschen proaktiv immer neue Tintenvarianten, um eine hohe Leistung und Integrität der Codes ermöglichen.

Bausch+Ströbel+Videojet
Bausch+Ströbel, ein Hersteller von Primärverpackungs-
produktionslinien für Pharmaprodukte wie Ampullen, Flaschen, Phiolen, Einwegspritzen und Kartuschen, wandte sich an Videojet, um eine geeignete Tinte für seine Anwendungen zu finden. Auf Grundlage seiner mehr als 40-jährigen Branchenerfahrung und einem eigenen Tintenentwicklungs-
verfahren – einschließlich einer analytischer Ausstattung zur Evaluierung der Trägermaterialien, Prüfung der Tintenhaltbarkeit und Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsvorschriften wie Reach, Eu PIA, VOC‘s und FDA/GMP sowie statistischer Prozesssteuerung – konnte der Tintenhersteller verschiedene Lösungen für die Kennzeichnungsanforderungen des Verpackers identifizieren. Am Ende entschieden sich die beiden Unternehmen für den Continuous Inkjet-Drucker Videojet 1510 mit 70-Mikron-Düse und ultraviolett fluoreszierender Tinte V459-D, um eine wiederholbare und reproduzierbare Tintenzusammensetzung und Tintenleistung an allen weltweiten Produktionsstätten implementieren zu können. Die
Ultraviolett-Tinte wurde auch gewählt, da sie eine Reihe von Anwendungsanforderungen erfüllt, darunter starke Fluoreszenz, gute Randschärfe auf Plastik- und Glasoberflächen und Haftung sowie Widerstandsfähigkeit bei einer Behandlung im Auto-
klaven. Die Lösung umfasst eine integrierte Prüfstation zur weiteren Sicherstellung der Codequalität. Anhand der Fallstudie über den Primärverpacker ist es möglich die verschiedenen Faktoren zu untersuchen, die bei der Auswahl von Inkjet-
Kennzeichnungssystemen zu berücksichtigen sind, um zu ermöglichen, dass am Ende des Prozesses die für die jeweilige Anwendung richtige Tinte steht.

Heftausgabe: März 2015
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Heidi Vanheerswynghels, Strategic Account Manager EMEA - Pharmaceutical Market, Videojet Technologies

Über den Autor

Heidi Vanheerswynghels, Strategic Account Manager EMEA - Pharmaceutical Market, Videojet Technologies
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