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Edelstahl in der Wasseraufbereitung

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01.04.2016 Die Herausforderungen an die Wasserwirtschaft sind weltweit enorm. Aber auch in Deutschland sind sie angesichts des demografischen Wandels und des damit zu erwartenden Rückgangs der Bevölkerungszahlen nicht zu unterschätzen.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Aus gutem Grund ist Edelstahl mit Qualitätssiegel in der Wasserwirtschaft ein auf der ganzen Welt etablierter Werkstoff. Er begleitet das Wasser auf seinem gesamten Weg von der Entnahme über die Aufbereitung und Verteilung bis hin zur Nachbehandlung.
  • Die guten Werkstoffeigenschaften - dauerhafte Resistenz gegen Korrosion, chemische, mechanische und thermische Belastungen - qualifizieren ihn deshalb als zuverlässigen Begleiter, der in jeder Phase der Wasserwirtschaft zur Gewissheit beiträgt.

Sinkende Einwohnerzahlen und Verschiebungen in der Bevölkerungsdichte – stark wachsende städtische Strukturen einerseits, entvölkerte ländliche Regionen andererseits – haben maßgebliche Auswirkungen auf die technische Infrastruktur zur Wasserversorgung und Abwasserbehandlung.

Als Folge werden die lange Zeit getrennt betrachteten Aufgaben – Trinkwassergewinnung, Abwasserbehandlung und Prozesswasseraufbereitung – immer häufiger zum integrierten Wassermanagement. Techniken, Komponenten und Werkstoffe werden systemisch betrachtet und so zu ganzheitlichen Lösungen gebündelt. In der Wassergewinnung, – aufbereitung und -nachbehandlung spielt Edelstahl mit Qualitätssiegel traditionell eine entscheidende Rolle. Dieser wird auch den auf veränderte Rahmenbedingungen angepassten Anlagen, Armaturen und Rohrleitungskomponenten gerecht. Durch sein Eigenschaftsprofil sorgt der Werkstoff für nachhaltig zuverlässige Sicherheit.

Nach Einschätzung der United Nations (UN) von 2011 steigt die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 um fast ein Drittel auf
9,6 Mrd. Menschen. In vielen Regionen ist das Wasserangebot jedoch heute schon zu gering. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource ist deshalb mehr denn je gefordert. Dabei sind 70 % der Erde von Wasser bedeckt, was ihr den Namen „blauer Planet“ einbrachte. Allerdings sind davon nur 2,5 % Süßwasser, der gesamte Rest ist Salzwasser.

In Regionen, wo die natürlichen Trinkwasservorkommen nicht ausreichen, zählt deshalb die Trinkwassergewinnung aus Meerwasser zu den Schlüsseltechnologien. Schon über 150 Länder setzen heute auf dieses Verfahren, denn längst fehlt nicht nur Wüstenregionen oder Entwicklungsländern ein ausreichender Zugang zu Trinkwasser.

Anhaltende Dürren zwingen beispielsweise auch Kalifornien oder Australien dazu, alternative Methoden zur Trinkwassergewinnung anzuwenden. Meerwasserentsalzungsanlagen stellen jedoch die eingesetzten Werkstoffe vor härteste Belastungen. Weltweit vertrauen Anlagenbetreiber deshalb auf hochwertigen Edelstahl für Armaturen, Gehäuse und Komponenten. Seewasserbeständige Edelstahlwerkstoffe 1.4547, 1.4565 oder auch Duplex-Edelstähle widerstehen den hier herrschenden extrem korrosiven Einsatzbedingungen dauerhaft.

Heftausgabe: April 2016
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Dr. Hans-Peter Wilbert, Geschäftsführer Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei

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Dr. Hans-Peter Wilbert, Geschäftsführer Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei
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