Auf Nummer sicher

Edelstahl-Werkzeuge für die Hygieneprozessindustrie

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27.04.2015 Ob Pharmaindustrie, Mikroelektronik, Lebensmittelindustrie oder weitere Branchen - sauber muss es sein. Die Herstellung steriler beziehungsweise keimfreier Produkte stellt höchste Anforderungen an Räumlichkeiten, Personal, Arbeitstechniken und -Materialien.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Edelstahl-Werkzeuge bieten ein Höchstmaß an Sicherheit im Hinblick auf Sterilität und Keimfreiheit respektive Produktrisiken.
  • Edelstahl-Werkzeuge eignen sich besonders für kritische Produktionsprozesse sowie sterile und lebensmitteltechnische Bereiche, bei denen auch Autoklaven oder aggressivere Medien zum Einsatz kommen.
  • Auch die immer wieder auftretende Kontaktkorrosion an Edelstahl-Schrauben, die durch die Verwendung von Chrom-Vanadium-Werkzeugen auftritt, wird so unterbunden.

Durch Verunreinigungen in sensiblen Produktionsbereichen entstehen jährlich allein in Deutschland Schäden in Millionenhöhe. Häufig wird die Ursache aber erst erkannt, wenn es schon zu spät ist. Umso wichtiger ist es deshalb, schon im Vorfeld durch entsprechende Maßnahmen gegenzusteuern – beispielsweise durch den Einsatz von rostfreien Edelstahl-Werkzeugen.

Homogener Werkstoff für hohe Qualitätsanforderungen
Die Fokussierung auf Edelstahl-Werkzeuge kommt nicht von ungefähr, sondern hat ganz einfach damit zu tun, dass dieser Werkstoff ein Höchstmaß an Sicherheit im Hinblick auf Sterilität und Keimfreiheit respektive Produktrisiken bietet. Hintergrund: Bei herkömmlichem Werkzeug, etwa aus Chrom-Vanadium, setzen das Aufplatzen, Aufreißen und Rosten von Oberflächen schädliche Partikel frei. Aus diesem Grund eignen sich Edelstahl-Werkzeuge besonders für kritische Produktionsprozesse sowie sterile und lebensmitteltechnische Bereiche, bei denen auch Autoklaven oder aggressivere Medien zum Einsatz kommen. Auch die immer wieder auftretende Kontaktkorrosion an Edelstahl-Schrauben, die durch die Verwendung von Chrom-Vanadium-Werkzeugen auftritt, wird so unterbunden.

Das gilt insbesondere für die pharmazeutische Industrie, die in ihren Sterilbereichen die höchsten Qualitätsanforderungen aufstellt. Ein Beispiel hierfür ist die regelmäßige Sterilisation durch Dampf-Druck-Autoklavierungen bei bis zu 134 °C/2 bar. Da Edelstahl-Werkzeug aus einem homogenen Werkstoff besteht, kommt es selbst bei vielfachen Autoklavierdurchläufen, aber auch bei Stürzen aus großer Höhe oder schlicht mechanischer Beanspruchung im täglichen Einsatz zu keinem Abblättern der Oberfläche. Ebenso wenig stellen sich Haarrisse ein – bei verchromtem Werkzeug dagegen schon nach ein bis fünf Autoklavierungen. Last but not least sind Edelstahl-Werkzeuge öl- und fettfrei. Somit besteht bei der Produktion und der Maschinenwartung sowie bei Experimenten, Messungen oder sonstigen Eingriffen auch keinerlei Verschmutzungsgefahr.

Heftausgabe: Mai 2015
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Matthias Gaul, freier Fachjournalist für CAT Clean Air Technology

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