Den Aufschwung verpacken

Editorial

19.02.2010 Es gibt wohl keine Branche, die nicht in irgendeiner Art und Weise von der derzeitigen Wirtschaftskrise betroffen ist. Geklagt wird überall; der durchschnittliche Arbeitnehmer ist wohl froh, wenn er nicht von Entlassung, sondern nur von Kurzarbeit betroffen ist. Eine Branche, für die die derzeitige Krise relativ glimpflich verlaufen ist, ist die Verpackungsmaschinenindustrie – insbesondere dann, wenn die Hersteller vor allem Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie bedienen.

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Editorial

Birgit Lind, Redaktion

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Verpackungsindustrie 2010 – Trends und Strategien für Wachstum und Profitabilität“ (S. 16), und genau dies bestätigten einige namhafte Hersteller von Verpackungsmaschinen in Interviews mit der Redaktion Pharma+Food. Spurlos ist die Krise an keinem vorbeigegangen, doch war im vergangenen Jahr die Auslastung aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher vom Vorjahr noch gegeben. Man blickt positiv in die Zukunft, auch wenn man nicht damit rechnet, dass 2010 ein Rekordjahr wird.

Und etwas Gutes hat diese Krise: Den Unternehmen bleibt mehr Zeit für Forschung und Entwicklung. Denn die Wünsche der Betreiber in Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie nach höherer Leisutng lassen sich nur mit Neuentwicklungen auffangen; dies gilt ganz besonders für Spezialmaschinenbauer. Und so verwundert es nicht, dass – der Studie zufolge – Innovationen eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale am Markt sind. Welche Neuentwicklungen demnächst kommen werden, lesen Sie unter anderem im P+F-Trendbericht „Neue Herausforderungen“ ab S. 12.

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Mail an: birgit.lind@huethig.de

Heftausgabe: Februar 2010
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Über den Autor

Berger
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