Auf leisen Sohlen zur Einsparung

Energieeffizienz bei Hygienepumpen

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19.06.2017 Er ist Betreibern wie auch Entwicklern schon lange ein Dorn im Auge: Der geringe hydraulische Wirkungsgrad – häufig nur circa 30 % – von herkömmlichen selbstansaugenden Kreiselpumpen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Selbstansaugende Kreiselpumpen sind bei vielen hygienischen Prozesssystemen unerlässlich, ziehen aber aufgrund ihres niedrigen hydraulischen Wirkungsgrades hohe Energiekosten nach sich.
  • Die vorgestellte Lösung richtet sich an Unternehmen aus der Lebensmittel-, Milch-, Getränke- und der Pharma-Industrie und ermöglicht einen deutlich höheren Wirkungsgrad als vergleichbare Pumpenmodelle.
  • Die Pumpen der Baureihe weisen nicht nur einen höheren Wirkungsgrad als Vergleichsmodelle auf, sondern sind auch CIP-fähig und arbeiten sehr leise.

Schließlich belastet dieser nicht nur über die Energiekosten die Unternehmen, sondern stellt auch im Zeitalter einer nachhaltigen Ressourceneffizienz alles andere als ein Ruhmesblatt für die Industrie dar. Soll sich die Gesamteffizienz der Anlagen der Lebensmittel-, Pharma-, Milch-, Getränke- und der Haushalts- und Körperpflegeprodukte-Industrie verbessern, müssen erhebliche Verbesserungen bei den selbstansaugenden Pumpen erfolgen – und das, ohne andere Nachteile für den Anwender mit sich zu bringen.

Wirkungsgrad und Hygiene erhöht

Mit der LKH Prime hat Alfa Laval schließlich die Antwort gefunden: Statt der üblichen circa 30 % erreicht die Pumpe einen hydraulischen Wirkungsgrad bis 52 %. Eine enorme Einsparung, von der Unternehmen und Umwelt gleichermaßen profitieren. Möglich wurde dies, indem der Hersteller bei der Applikation auf die Pumpen-Baureihe Alfa Laval LKH aufbauen konnte – und auf dieser Basis ein Modell entwickeln konnte, das unter anderem über eine zweifach nach DIN 11864 verschraubte Rückführung verfügt. Dies erhöht die Hygiene und erleichtert gleichzeitig die Wartung. Eine Förderschnecke ermöglicht die zwangsweise Zuführung des Fördermediums zum Pumpenlaufrad. Bei dem Design der Pumpe kombinierten die Entwickler die optimierte Laufradkontur und die Förderschnecke so, dass auch die strengsten Anforderungen in vielen Branchen erfüllt werden können; von der Nahrungsmittelproduktion bis hin zu Applikationen in der Pharmaindustrie.

Bessere Energieeffizienz bei geringem Geräuschpegel

Konzipiert für CIP-Aufgaben – inklusive der Fähigkeit, mit Luft umzugehen – ist die Baureihe auch in der Lage, das Produkt zu pumpen, wodurch sich bereits während der Gestaltung der Prozesssysteme der Kapitalaufwand reduziert. „Viele Branchen haben nach einer selbstansaugenden Pumpe gesucht, die den Anforderungen an eine bessere Energieeffizienz und einen geringen Geräuschpegel gerecht wird und die neuesten Hygienestandards erfüllt. Durch die Kombination von optimierter Laufradkontur und einer Förderschnecke kann die Alfa Laval LKH Prime diese Erwartungen sogar übertreffen”, erklärt Russ Kelly, Pump Portfolio Manager bei Alfa Laval. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass der Schalldruck, den die Pumpe emittiert, trotz Förderschnecke nur 3 bis 4 dBA über dem von normalen LKH-Kreiselpumpen liegt. Die LKH Prime 20 kommt auf diese Weise etwa auf 74 dBA. Und das bei Drehzahlen von 900 bis 3.600 min-1 für den Flüssigkeitstransport; beim Pumpen von Luft-Flüssigkeitsgemischen liegen diese zwischen 2.800 und 3.600 min-1. Die Applikation ist nicht nur leise im Betrieb, sondern wurde speziell entwickelt, um auch die strengsten Normen und hygienischen Anforderungen der Lebensmittel-, Milch-, Getränke- und der Haushalts- und Körperpflegeprodukte-Industrie zu erfüllen. Die Pumpe ist inzwischen auch als Ultrapure-Modell verfügbar, um auch die spezifischen Bedürfnisse der Pharmaindustrie zu erfüllen – inklusive der Q-Doc-Dokumentation.

(Bild: Alfa Laval)

Die Pumpe arbeitet mit 74 dBA deutlich leiser als Vergleichsmodelle. (Bild: Alfa Laval)

Die geteilten Bauteile ermöglich es, Ausfallzeiten zu reduzieren. (Bild: Alfa Laval)

Die geteilten Bauteile ermöglich es, Ausfallzeiten zu reduzieren. (Bild: Alfa Laval)

Die Baureihe entspricht den EHEDG- sowie 3A-Standards. (Bild: Alfa Laval)

Die Baureihe entspricht den EHEDG- sowie 3A-Standards.
(Bild: Alfa Laval)

Für Tankbehälter und CIP-Anwendungen

Die Systeme der Baureihe sind hocheffiziente selbstansaugende Pumpen, die die Anforderungen an hygienische Anwendungen erfüllen und den EHEDG- sowie 3A-Standards entsprechen. Aufgrund der Fähigkeit zum Entfernen von Luft aus dem Saugrohr in Kombination mit dem niedrigen Geräuschpegel und dem hohen Wirkungsgrad ist die Baureihe beispielsweise für Aufgaben wie das Leeren von Tankbehältern und für CIP-Rück-laufanwendungen geeignet. Aufgrund der CIP-Fähigkeit kann sie auch als Produktpumpe zum Einsatz kommen. Die auf der LKH-Baureihe basierende Pumpe ist zum Reinigen im Einbauzustand (CIP) vorgesehen. Die selbstansaugende Pumpe verfügt zum Schutz des Motors über eine Verkleidung aus nichtrostendem Stahl, das komplette Gerät ruht auf vier verstellbaren Füßen aus Edelstahl. Im Gegensatz zu herkömmlichen selbstansaugenden Pumpen verfügt sie über ein Laufrad, das Betreiber an jede Art von Anwendung anpassen können.

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Über den Autor

Constanze Skov, Divison Manager Food & Water, Alfa Laval Mid Europe
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