Von der Wiese in den Becher

Erhöhte Produktivität und Flexibilität in der Milchverarbeitung

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16.02.2016 Hier wird das weiße Gold veredelt: Das Unternehmen Tine ist Norwegens größter Hersteller von Milchprodukten. Aufgestellt als Genossenschaft, der 15.000 norwegische Milchbauern angehören und die alsMitglied der Genossenschaft auch Anteilseigner sind, verarbeitet das Unternehmen proJahr 1,4 Mrd. l Kuhmilch und etwa 19 Mio. l Ziegenmilch zu Molkereiprodukten.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Ein Hersteller von Milchprodukten wollte seine Produktion zentralisieren und dabei gleichzeitig seine Kapazitäten erweitern, ohne dabei in Sachen Qualität oder Nachhaltigkeit Abstriche machen zu müssen.
  • Nach einem Auswahlverfahren entschied er sich, den Auftrag an einen dem Unternehmen bereits bekannten Maschinenbauer zu vergeben und mit diesem gemeinsam eine Lösung zu entwickeln.
  • Am Ende stand eine Verpackungslinie mit einem um 30 % erhöhten Ausstoß als das Vorgängermodell bei gleichbleibender Personalbelastung.

Dabei sind strenge Kontrollen und moderne Technik elementar, um die gewünschte Qualität erreichen zu können. Die Produktpalette umfasst rund 200 verschiedene Erzeugnisse, beispielsweise Joghurt, Sauerrahm, diverse Käsesorten. Die Produktion der Molkereiprodukte findet an unterschiedlichen Standorten in Norwegen statt. Der Hersteller sah sich jedoch aufgrund steigender Produktions-
anforderungen in der Situation, die Produktion einerseits in Oslo zu zentralisieren und zugleich die Kapazitäten zu erweitern, ohne Einbußen in den Bereichen Produktqualität, Frische und Nachhaltigkeit hinnehmen zu müssen.

Für die Zukunft aufgestellt
„Wir hatten die Produktion einer anderen Molkerei, die geschlossen wurde, übernommen und mussten nun ermöglichen, dass wir das höhere Produktionsvolumen realisieren“, erklärt Havard Lamberg, Prozessingenieur bei Tine. „Darüber hinaus wollten wir die hygienischen Standards während des gesamten Produktions-
prozesses verbessern. Wir hatten schon zuvor Molkereiprodukte abgefüllt, die nicht konserviert wurden und wollten weiterhin eine bestmögliche Versiegelung der Becher während des Verpackungsprozesses sicherstellen. Eine neue Becherabfüllmaschine sollte zudem in die vorhandene Verpackungslinie integrierbar sein. Dabei stellte der sehr enge Zeitrahmen von neun Monaten für uns eine große Herausforderung dar.“ Für das Realisieren dieses anspruchsvollen Vorhabens suchte das Unternehmen daher einen zuverlässigen Partner. Bereits im Jahr 1999 erwarb der Lebensmittelkonzern eine Maschine vom Verpackungsspezialisten Bosch Ampack, gefolgt von insgesamt drei weiteren Maschinen. Trotz der bestehenden guten Partnerschaft führte der Konzern einen intensiven Auswahlprozess mit mehreren Anbietern durch, entschied sich dann aber schließlich wieder für den bekannten Partner.

Heftausgabe: Februar 2016
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Markus Schlumberger, Leiter Vertrieb, Bosch Ampack

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Markus Schlumberger, Leiter Vertrieb, Bosch Ampack
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