Markt

Erneut Arzneimittelfälschungen bei Internetversand entdeckt

03.03.2008

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Bei einem Testkauf bei Internethändlern wurden erneut gefälschte Arzneimittel nachgewiesen. Bei zehn Versandhändlern aus dem Ausland wurde das Lifestyle-Arzneimittel Viagra bestellt. 60 % der Arzneimittel waren gefälscht und enthielten nur die Hälfte des deklarierten Wirkstoffs. „Dieser Testkauf bestätigt, dass Arzneimittel, die per Internet im Ausland bestellt werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht sind“, so Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, wissenschaftlicher Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL), das den Testkauf durchgeführt hat.

Bereits im Februar 2007 wies das ZL Fälschungen bei dem Haarwuchsmittel Propecia nach, das ebenfalls im Internet bestellt wurde. Das Labor hält Arzneimittelfälschungen für besonders gefährlich, weil selbst Fachleute die minderwertigen Produkte oft nicht ohne ausführliche chemische Analyse vom Original unterscheiden können.

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